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Offenbach am Main, 02.08.2016 – Nach den jüngsten Gewalttaten im In- und Ausland hat die Stadt Offenbach ihr bewährtes Sicherheitskonzept für das Lichterfest am kommenden Samstag, 6. August, modifiziert. In einer Sitzung des Sicherheitsstabs Anfang der Woche haben die Beteiligten, darunter Vertreter des Ordnungsamts, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Landespolizei beschlossen, vorsichtshalber an allen vier Zugängen zum Büsingpark Einlasskontrollen vorzunehmen. Die Ordnungskräfte des privaten Sicherheitsdienstes werden jede mitgebrachte Tasche in Augenschein nehmen. Diese Sichtkontrolle kann zu Verzögerungen beim Einlass führen, weshalb die Veranstalter – die Offenbacher Stadtinformationsgesellschaft (OSG) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit – alle Besucher dazu aufrufen, rechtzeitig vor Konzertbeginn zu erscheinen und Geduld mitzubringen.

„Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme“, sagt OSG-Geschäftsführerin Regina Preis. „Als Veranstalter müssen wir einerseits ein Mindestmaß an Sicherheit für die Menschen im Park gewährleisten, andererseits wollen wir in jedem Fall den Charakter dieses Picknick- und Flanierkonzertes erhalten.“ Aus diesem Grund dürfen Besucher weiterhin wie schon in den Vorjahren Essen, Getränke und Besteck mitbringen. Verboten sind dagegen Gegenstände, die unter das Waffengesetz fallen, sowie Gegenstände mit gefährdenden Inhalten (Spraydosen, Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Gegenstände).

Damit die Taschenkontrollen an den Eingängen möglichst zügig abgewickelt werden können, bittet die OSG darum, auf geschlossene Taschen oder Koffer zu verzichten. „Je einfacher Taschen und Körbe kontrolliert werden können, desto weniger Verzögerungen haben wir an den Eingängen.“ Auch sollten sich Besucher möglichst schon im Vorverkauf die Einlassbändchen im OF-Infocenter (Salzgässchen 1, Telefon: 069 8065-2052) besorgen.

Grund zur Sorge müssen Besucher nach Angaben der Polizei Offenbach indes nicht haben: Es liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage vor. Zwar wird das Veranstaltungsgelände auch von Polizeibeamten bestreift. Schon aufgrund des unpolitischen Charakters dieses Festes bestehe aber kein Anlass, von einer besonderen Gefährdung auszugehen.