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Offenbach am Main, 31.10.2016 – Rechtzeitig vor dem Winter erhält das Sportzentrum auf der Rosenhöhe einen Kunstrasenplatz. Bisher konnten die Fußballteams insbesondere der SG Rosenhöhe in den Wintermonaten nur eingeschränkt auf dem Platz trainieren und spielen. Das wollten die Stadt Offenbach und der Verein SG Rosenhöhe schon lange ändern. Mit dem Umbau in einen Kunstrasenplatz erhöht sich nun die Nutzungszeit des Platzes von 800 auf 2.000 Stunden im Jahr. Die neue Flutlichtanlage ermöglicht auch Spiele in den Abendstunden.

Den neuen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage eröffneten am 27. Oktober 2016 Oberbürgermeister Horst Schneider, Daniela Matha, Geschäftsführerin der Gesellschaften aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe, Heike Heim, Vorstandsvorsitzende der EVO und Patrick Ihlefeld von der SG Rosenhöhe. Den Platz sportlich einweihen durften die jungen Fußballer der G-Jugend von SG Rosenhöhe und Germania Bieber, die E-Jugend des BSC Offenbach und der SG Rosenhöhe sowie die Traditionsmannschaften der SG Rosenhöhe Allstars und der OFC-Waldis.

„Ich freue mich außerordentlich, dass es der Stadt nach Jahren der Planung unter engen finanziellen Rahmenbedingungen endlich gelungen ist, auch im Sportzentrum Rosenhöhe einen Kunstrasenplatz zu bauen. Jetzt können die Fußballer so oft wie nötig trainieren und Spiele auf dem eigenen Platz austragen. Zugleich wird die Rosenhöhe mit der neuen Flutlichtanlage und den Hotspots wettbewerbsfähig für die Zukunft. Die Verbesserung der Infrastruktur wertet den Wohnort auf und erhöht die Lebensqualität“, sagte Oberbürgermeister Horst Schneider.

Über die Sommermonate wurde das ehemalige Naturrasenspielfeld, das unmittelbar an den Lauterbornweg angrenzt, in einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage umgebaut. Die Projektleitung oblag bis zum Projektbeschluss durch die Stadtverordneten dem Sportmanagement, danach bei der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft in enger Zusammenarbeit mit der GBM Service aus dem Geschäftsfeld Immobilien, in deren Händen die Pflege und Betreuung das Sportzentrum Rosenhöhe liegt.

Das Zeitfenster war mit drei Monaten eng geplant. „Der neue Kunstrasenplatz auf der Rosenhöhe bedeutet eine deutliche Verbesserung der sportlichen Infrastruktur Offenbachs. Die Stadtwerke-Gruppe mit ihren Unternehmen OPG und GBM Service im Geschäftsfeld Immobilien konnte hier ihre ganze Kompetenz in die Entwicklung der Sportanlage einbringen. Sie hat das Bauvorhaben nicht nur gemanagt, sondern auch treuhänderisch umgesetzt und wird den neuen Platz künftig auch pflegen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den beteiligten externen Unternehmen ist es uns gelungen, das Projekt voll im Zeit- und Kostenplan zu realisieren“, sagte Daniela Matha, Geschäftsführerin der Gesellschaften im Geschäftsfeld Immobilien.

Die Umbauarbeiten kosteten rund 750.000 Euro und wurden zum größten Teil aus Mitteln des hessischen Kommunalinvestitionsprogramms finanziert.

Bisher waren in der Sportanlage Rosenhöhe vier Naturrasenplätze, ein Hartplatz mit Tennenbelag und ein Ricoten-Kleinspielfeld (Baumrinden-Belag) vorhanden. Mangels Kunstrasenplatz mussten die Fußballteams der SG Rosenhöhe bisher vor allem in den Wintermonaten auf andere Sportanlagen ausweichen. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir neben dem Sana-Sportpark jetzt auch in unserem zweiten Sportzentrum einen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellen können. Insbesondere die SG Rosenhöhe mit ihrer äußerst erfolgreichen Jugendabteilung wird von dem neuen Platz profitieren. Aber auch andere Sportler werden die neuen Möglichkeiten auf der Sportanlage Rosenhöhe nutzen, die in diesem Jahr mit Unterstützung des hessischen Tennisverbandes bereits durch ein neues Basketballfeld und zwei Tischtennisplatten aufgewertet wurde“, erklärte Manfred Ginder, Leiter Sportmanagement der Stadt Offenbach.

Das Großspielfeld ist etwa 6.900 Quadratmeter groß. Der neue Kunstrasenplatz verfügt über eine Spielfläche von 64 mal 100 Metern – bei Bedarf beleuchtet mit der Flutlichtanlage. Darüber hinaus ist er auch so angelegt und dementsprechend mit Ballfangnetzen und Toren ausgestattet, dass er sich problemlos in zwei Jugendspielfelder von 64 mal 42,50 Meter teilen lässt. Damit kann er zukünftig auch quer bespielt werden. Hinsichtlich der Belegung der Sportplätze durch die Vereine aber auch Schulen und Betriebssportgruppen stellt die Schaffung des Kunstrasenplatzes einen deutlichen Zugewinn bei den Spiel- und Trainingsbedingungen dar, der künftig auch zur Entspannung der Situation der angrenzenden Vereine und Sportanlagen beitragen wird.

Umbau des Naturrasenplatzes in einen Kunstrasenplatz

Die Planung und Bauüberwachung der Arbeiten lagen beim Büro „Die LandschaftsArchitekten“ aus Wiesbaden. Zunächst schuf die Firma Schmitt Intergreen Sportplatzbau alle Voraussetzungen für den Einbau des Kunstrasensystems: Die alte Grasnarbe wurde abgeschält, und ein neuer Unterbau mit Dränage geschaffen. Die Flutlichtanlage, Zäune und Barrieren für die Zuschauer wurden aufgestellt und neue Wege angelegt. Bei der obligatorischen Kampfmittelsondierung im Zuge der Bauarbeiten wurde tief im Erdreich eine zündungsfähige Phosphorbombe entdeckt, die der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt sachgemäß entfernte. Auf den begradigten Untergrund baute Mitte September die Firma FieldTurf Tarkett den eigentlichen Kunstrasen ein.

EVO bietet kostenloses Internet auf der Rosenhöhe an

Nicht nur die Sportler sondern auch Besucher bekommen zur Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes etwas geboten: Die Energieversorgung Offenbach (AG) bietet sowohl in der Waldgaststätte als auch auf den Sportplätzen ab sofort kostenloses Internet an. Dafür hat sie in den vergangenen Wochen fünf EVO-Hotspots über das Gelände verteilt installiert. „Damit wollen wir vor allem junge Menschen und Eltern ansprechen, die sich häufig lange auf der Trainingsanlage aufhalten“, sagte die EVO-Vorstandsvorsitzende Heike Heim bei der Eröffnung des Kunstrasenplatzes bei der SG Rosenhöhe. Somit betreibt die EVO an sechs Standorten in Offenbach und drei weiteren in Seligenstadt öffentliche Internet-Zugänge.

Nach eigenen Angaben unterscheidet der Regionalversorger bei seinem Angebot zwischen EVO-Kunden und Nicht-EVO-Kunden. Während die Hotspots für jedermann nach Eingabe der E-Mail-Adresse für 30 Minuten mit 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nutzbar sind, kommen EVO-Kunden in den vollen Genuss des Angebots. Das bedeutet: zeitlich unbegrenztes Surfen für zwei mobile Endgeräte bei einer Geschwindigkeit von 10 Mbit/s. Dafür müssen sie sich auf der Internetseite unter www.evo-ag.de/hotspot einmalig registrieren. Das persönliche Passwort erhalten sie dann per E-Mail. Sobald sie angemeldet sind und die richtigen Einstellungen an ihrem mobilen Endgerät („automatisch Einwählen“) vorgenommen haben, verbindet es sich immer von ganz alleine mit dem jeweiligen EVO-Hotspot.

 

Bildinformation:

 

1) Luftbild vom neuen Kunstrasenplatz auf der Rosenhöhe

2) Daniela Matha, Geschäftsführerin der Gesellschaften im Geschäftsfeld Immobilien (links) und Manfred Ginder, Leiter Sportmanagement der Stadt Offenbach (2. von links) mit Sportlern bei der Einweihung des Platzes.

3) EVO-Vorstandsvorsitzende Heike Heim stellt die neuen Hotspots der EVO auf dem Platz vor.

Fotos: Stadt Offenbach/Georg-Foto