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Offenbach am Main, 06.10.2016 – Laute Musik bei offenen Türen und Fenstern, Missachtung des Nichtraucherschutzes, hohe Kohlenmonoxid-Konzentrationen und ein Verstoß gegen die Sperrzeit auf der Außenterrasse haben für die Betreiber von sechs Gaststätten und zwei Diskotheken in Offenbach Konsequenzen: „Die Pächter erhalten in den nächsten Tagen unangenehme Post von uns“, so Frank Weber, stellvertretender Leiter des städtischen Ordnungsamtes. Dieter Götz, zuständiger Sachgebietsleiter ergänzt: „Die Geldbußen werden sich im dreistelligen Bereich bewegen.“ Das Ordnungsamt hatte am letzten Sonntag auf Montag zwischen 23 Uhr und 1:40 Uhr mit Beamten des 2. Polizeireviers insgesamt 15 Betriebsstätten kontrolliert, darunter Gaststätten, Diskotheken, Shisha-Bars. Neben der Überprüfung allgemeiner gaststättenrechtlicher Auflagen stand auch die Einhaltung des Jugendschutzes im Fokus. Bürgermeister Peter Schneider begrüßt die nächtliche Aktion seiner Ordnungshüter: „Die hohe Verstoß-Quote von über 50 Prozent zeigt, dass weitere Kontrollen des Ordnungsamtes geboten sind. Sie sind im Sinne des Gesundheits- und Jugendschutzes, sicherlich auch im Interesse der betroffenen Anwohner im Umfeld der Lokalitäten.“ Frank Weber erläutert: „Mit weiteren nächtlichen Kontrollen wollen wir die Betreiber nachhaltig an ihre rechtlichen Verpflichtungen erinnern. Wiederholte Verstöße werden die Höhe der Bußgelder nach oben treiben.“ Auch wenn hier zunächst die Ahndung im Vordergrund steht, so erhofft sich die Stadt auch eine präventive Wirkung: Wo es keine Einsicht gibt für die Einhaltung von Jugend- und Gesundheitsschutz sowie nachbarschaftliche Rücksichtnahme, soll es der wiederholte Griff in die Betriebskasse richten.