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Offenbach am Main, 01.07.2016 – Erstmals hat der Magistrat der Stadt Offenbach den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung einen Quartalsbericht zur finanziellen Entwicklung der städtischen Beteiligungsgesellschaften vorgelegt. Der Quartalsbericht I/2016 informiert zum Stichtag 31. März 2016 über die wirtschaftliche Situation der Gesellschaften, an deren Kapital die Stadt Offenbach am Main mit mindestens 25 Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist. Ein wichtiges Ziel des Quartalsberichtes ist es, dem Gesellschafter Stadt Offenbach in seiner Gänze eine kompakte Grundlage zu geben, um gegebenenfalls rechtzeitig Steuerungsmaßnahmen einzuleiten. Dazu sollen die Berichte zeitnah nach Ende eines Quartals der Kämmerei und dem Beteiligungsdezernenten vorgelegt werden.

Kämmerer Dr. Felix Schwenke verweist als weiteres wichtiges Ziel auf den Anspruch, größere Transparenz zu schaffen und den Stadtverordneten zeitnah mehr demokratische Kontrolle der städtischen Beteiligungen zu ermöglichen: „Bislang haben nur Mitglieder der jeweiligen Aufsichtsräte Einblick in das Zahlenwerk erhalten“, so Schwenke. „Nun erhalten die Stadtverordneten über ihre Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses nicht mehr nur den Quartalsbericht über den Haushalt der Stadt, sondern auch den über die städtischen Gesellschaften. Das ermöglicht ihnen zeitnah nachzuvollziehen, was in den Gesellschaften im Auftrag der Stadtverordnetenversammlung geschieht.“ Die Stadt erfüllt damit die Richtlinie guter Unternehmensführung des Public Corporate Governance-Kodex, den die Stadtverordnetenversammlung Anfang 2011 beschlossen hat.

Der Quartalsbericht fasst die wesentlichen Unternehmensdaten strukturiert zusammen. So stellt der Bericht die Planzahlen mit den Ist-Zahlen des jeweiligen Quartals gegenüber, listet den Personalbestand und den Stand der Investitionen auf und gibt eine Übersicht über die Liquidität des Unternehmens.

Die wichtigste Information für die Stadtverordneten ist allerdings wie beim Quartalsbericht der Stadtverwaltung die Frage, ob zum Jahresende die ursprünglichen wirtschaftlichen Ziele erreicht werden. Dafür stellt der Bericht für die Stadtverordneten die Jahresplanzahlen mit der aktuellen Vorausrechnung (Forecast) gegenüber. Fazit nach dem 1. Quartal: „Die städtischen Gesellschafen befinden sich nach derzeitiger Kenntnis in ruhigem Fahrwasser und halten ihre wirtschaftlichen Ziele ein“, so Schwenke.