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Offenbach am Main, 01.09.2016 – Andere Länder und Kulturen lassen sich am besten kulinarisch kennenlernen. Dachte sich auch das Team des Quartiersmanagements und lud bis Ende 2015 im Rahmen des Projekts „Integration im Quartier“ in schöner Regelmäßigkeit zur Kocharena ins Stadtteilbüro am Goetheplatz. Dort kochten dann immer zwei Teams unterschiedlicher Nationen um die Gunst einer dreiköpfigen Jury und natürlich auch des zahlreich anwesenden Publikums.

„Wir hatten viel Spaß und konnten nebenbei auch noch etwas Gutes tun“, bilanziert Astrid Merger die Kochabende. Mit einer gelungenen Kombination aus japanischen und rumänischen Gerichten konnte die Designerin gemeinsam mit ihrer Koch-Partnerin Miki Inoue nicht nur die Jury überzeugen, sondern sich auch als Gesamtsieger durchsetzen und den bei drei Veranstaltungen eingenommenen Betrag an eine wohltätige Organisation spenden. Ihre Wahl fiel auf die Frauenprojekte von Eva Reiß, Dekanin bei der evangelischen Kirche in Offenbach. Merger hatte Reiß bei einer Veranstaltung des Netzwerks “Frauen für Offenbach“ kennen und schätzen gelernt: „Die dort geleistete Projektarbeit kommt den Frauen unmittelbar zugute, da ist das Geld gut aufgehoben.“

Gemeinsam mit Karin Zein vom Quartiersmanagement trafen sich beide jetzt zur Preisübergabe in Mergers Geschäft in der Herrnstraße. „Endlich“, so Zein, „aber zwischendurch haben wir noch weitere Ideen entwickelt und Projekte angestoßen.“ Die Koch-Arena wird es in der Form nicht mehr geben, aber sie hat Nachahmer gefunden: Wolfgang Malik vom Jugendzentrum Nordend hat die Idee aufgegriffen und bittet Jugendliche in unregelmäßigen Abständen zur Koch-Challenge. Für das Quartiersmanagement ein kleiner Achtungserfolg, aber, erklärt Zein: „Darum geht es bei unserer Arbeit: Menschen zusammenbringen und gemeinsam mit Partnern das Lebensumfeld bereichern.“


Bildinformation:

v.l.n.r.: Designerin Astrid Merger, Dekanin Eva Reiß und Karin Zein vom Quartiersmanagement Offenbach in der Herrnstraße