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Offenbach am Main, 19. Mai 2017 – Die jüngst veröffentlichten Beschäftigungsquoten für die Stadt Offenbach unterstreichen nach Ansicht von Oberbürgermeister Horst Schneider, dass Offenbach auf dem langen und steinigen Weg des Strukturwandels inzwischen weit vorangekommen ist: „Wir sind in den vergangenen Jahren mit unserer konsequenten Stadtentwicklung die richtigen Schritte gegangen, um auch bei unserer Sozialstruktur eine positive Wende herbeizuführen. Das ist eine Bestätigung für die unablässige Arbeit, die so viele Menschen, nicht nur in der Politik und Stadtverwaltung, unternommen haben, um Offenbach voranzubringen.“

Erkennbar wird die unter Oberbürgermeister Schneider forcierte städtebauliche Entwicklung in den statistischen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, wonach der Anteil der Beschäftigten unter den in Offenbach wohnenden Menschen seit 2007 deutlich angestiegen ist. Gingen im Jahr 2007 noch 37.338 Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach, waren es 2016 bereits 50.005 Offenbacherinnen und Offenbacher. Inzwischen nimmt die Stadt hessen- und bundesweit vordere Plätze ein: So lag im Juni 2016 die Beschäftigungsquote mit 57,8 Prozent über dem Hessendurchschnitt von 56,8 Prozent. Auch im Bundesvergleich (57,3 Prozent) schneidet Offenbach überdurchschnittlich gut ab.

Erfreulich ist aus Sicht Schneiders auch der Rückgang der SGB-II-Empfänger: Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften ist von 2015 auf 2016 deutlich stärker als andernorts in Hessen gesunken (minus 5,1 Prozent), gleichzeitig ist die Quote der in Offenbach lebenden berufstätigen Ausländer mit Abstand die höchste in Hessen: 53,7 Prozent aller in Offenbach lebenden Ausländer gingen im Juni 2016 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Hessen: 45,4 Prozent, Deutschland: 42,8 Prozent).

Schneider verweist darauf, dass flankierend zu den unzähligen Maßnahmen im Bildungs- und Sozialbereich entscheidende städtebauliche Weichenstellungen getroffen wurden, die Offenbach für Investoren und Bauherren interessant gemacht haben. „Wir haben unter anderem dafür gesorgt, dass Brachflächen in dringend benötigten Wohnraum umgewandelt und mit den Neubaugebieten An den Eichen, dem Hafen und dem Senefelderquartier attraktive Wohnbaugebiete entwickelt wurden. Dass immer mehr einkommensstarke Menschen nach Offenbach ziehen, ist die Bestätigung dafür, dass unser Stadtentwicklungsprogramm Erfolg hat.“

Eine wichtige Rolle hat aus Sicht Schneiders auch der Umbau der Innenstadt eingenommen. Unter ihm wurden unter anderem der Wilhelmsplatz, der Aliceplatz, der Stadthof, die Frankfurter Straße und die Kaiserstraße umgebaut. Die Neugestaltung des Marktplatzes steht ab kommendem Jahr an. „Solche Maßnahmen sind nicht zu unterschätzen, da sie das Signal aussenden, in Offenbach bewegt sich was und Offenbach bietet Raum für neue Ideen. Gleichzeitig steigern sie die Lebensqualität unserer Einwohner.“

Schneider bekräftigt aber auch, dass der eingeschlagene Pfad nicht verlassen werden dürfe: „Wir müssen uns weiter anstrengen, die Baudynamik durch die richtigen städtebaulichen Entscheidungen zu begleiten. Wir müssen den aktuellen Boom nutzen, um einen nachhaltigen Wandel zu erreichen.“ Der Masterplan, der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der lokalen Wirtschaft erarbeitet wurde, sei das richtige Instrument, um die Stadt bis 2030 weiter voranzubringen. „Der Fokus muss künftig auf der kleinräumigen Entwicklung unserer Stadtteile, die Erschließung neuer Wohnbaugebiete und attraktiver Gewerbeflächen liegen, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen und den städtischen Haushalt zu sanieren. Wenn wir den Masterplan konsequent umsetzen, schaffen wir ein neues Offenbach – sozial ausgewogen, mit noch höherer Lebensqualität als heute und einer hohen Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt.“