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Offenbach am Main, 18. August 2017 – Im Jahr 2005 eröffnet, hat sich der Wetterpark Offenbach seither zu einem der wichtigsten touristischen Ziele in Offenbach am Main entwickelt. Weit mehr als 50.000 Interessierte aus Offenbach, der Region, Deutschland und dem Ausland erfuhren allein im vergangenen Jahr auf dem 20.000 Quadratmeter großen Lehr- und Erlebnispark, wie meteorologische Ereignisse entstehen und welche physikalischen Zusammenhänge das Wechselspiel von Wolken, Wind und Sonne beeinflussen. Regelmäßig bieten Meteorologen Themenführungen an, häufig wird der Park auch als Ziel für Betriebsausflüge und Busreisen ausgewählt.

Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Offenbach, des hier ansässigen Deutschen Wetterdienstes und des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main (heute Regionalpark Rhein-Main) wurde mit Fördermitteln der Europäischen Union im Rahmen eines Programms für Landschaftsräume in stark verdichteten Ballungsräumen verwirklicht. Was aus dem Projekt geworden ist, darüber informierte sich am 17. August der hessische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Mark Weinmeister.

Oberbürgermeister Horst Schneider und Vertreter des Regionalparks begrüßten den Gast auf dem Buchhügel und begleiteten ihn bei einer Führung entlang der verschiedenen Stationen. Besonders angetan zeigte sich Weinmeister von der Darstellung der Wetterphänomene und von der Integration des Wetterparks als Regionalparkportal in die Regionalparkroute. Oberbürgermeister Schneider lobte die Arbeit des Regionalparks und warb für eine stärkere Zusammenarbeit in der Region: „Bislang sind unserer polyzentrischen Region gerade mal zwei große Projekte gelungen: der Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Regionalpark“, so Schneider. „Wir müssen aber noch viel mehr gemeinsam denken und handeln in unserer Region, die anderen Metropolregionen mit deren Gewicht und Präsenz immer noch hinterherhinkt. Es wird Zeit, dass wir die Nachteile überwinden, die sich aus den vielen Entscheidungsebenen einer Region mit mehreren Polen ergeben und deren Stärken deutlicher herausarbeiten: die hohe Lebensqualität dieses ungemein grünen und vergleichsweise gering verdichteten Ballungsraumes.“

Diese Stärke zeigt sich nach Ansicht aller Beteiligten gerade auch im Wetterpark, der sich inmitten des Naherholungsgebietes Buchhügel befindet. Sichtbar wird die besondere Struktur der Region Rhein-Main spätestens auf dem Aussichtsturm, der gleichzeitig einen weitläufigen Blick auf grüne Wiesen, Kleingärten und die Frankfurter Skyline ermöglicht.

Das Besucherzentrum am Wetterpark ist noch bis 1. Oktober täglich außer montags von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Führungen können auch während der Winterpause (bis 1. März) gebucht werden. Die Stationen des Wetterparks, die auf Texttafeln erläutert werden, können ganzjährig kostenlos erkundet werden.

Bildinformation:

Foto 1: von links: Oberbürgermeister Horst Schneider, Kjell Schmidt (Geschäftsführer Regionalpark Ballungsraum Rhein-Main), Katja Imhof (Projektverantwortliche Wetterpark Offenbach der Regionalpark GmbH) und Mark Weinmeister am Besucherzentrum.

Foto 2: von links: Kjell Schmidt (Geschäftsführer Regionalpark GmbH), Wetterparkführer Rüdiger Seidel, Staatssekretär Mark Weinmeister und Wetterpark-Führerin Dorothea Paetzold an der Station „Phänologie“ im Wetterpark.

Fotos: Stadt Offenbach