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Offenbach am Main, 06.03.2017 – „Gab es im letzten Jahr noch unschöne Diskussionen mit alkoholisierten Jugendlichen vor einem Bieberer Einkaufsmarkt während des Faschingsumzuges, so ging das alles in diesem Jahr friedlicher zu“, äußert sich Frank Weber von der Geschäftsstelle Kommunale Prävention im Ordnungsamt Offenbach zufrieden. Im Vorfeld hatte die Ordnungsbehörde Einkaufsmärkte und Trinkhallen im jeweiligen Umfeld der närrischen Züge darauf hingewiesen, dass die Vorschriften zum Alkoholausschank selbstverständlich auch in der Faschingszeit gelten. Dazu suchten Stadtpolizisten die Verantwortlichen der jeweiligen Alkoholverkaufsstellen auf und wiesen im Falle unrechtmäßigen Verkaufs an Minderjährige auf die Konsequenzen in Form hoher Bußgelder hin. „Die Verantwortlichen zeigten sich sehr verständnisvoll und wollten ihr Personal entsprechend sensibilisieren. Hinweise darauf, dass vor und während der Umzüge in Bieber und Bürgel unrechtmäßig Alkohol an Minderjährige ausgegeben wurde, gibt es keine“, so Pascal Becker, Sachgebietsleiter für die Stadtpolizei. Bestätigt wird der positive Eindruck auch von der Landespolizei, die ebenso in den Stadtteilen vor Ort war.

Die Stadt Offenbach bemüht sich im Rahmen der Kommunalen Präventionsarbeit seit Jahren für Alkoholprävention. So erteilt das Ordnungsamt regelmäßig „Gütesiegel für Feste“ an Veranstalter, die sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol einsetzen. In den Schulen wird für Workshops zur Sucht- und Alkoholprävention geworben, die vom Suchthilfezentrum Wildhof angeboten und vom Förderverein Sicheres Offenbach e.V. finanziert werden. Auch ist die Stadt beteiligt am Landesprogramm „Hart am Limit“, das neben der Alkoholprävention die Hilfe für betroffene alkoholisierte Jugendliche im Fokus hat. Engagiert ist hier federführend das Suchthilfezentrum Wildhof mit der Fachstelle für Suchtprävention in enger Kooperation mit dem Ordnungsamt der Stadt Offenbach.