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Offenbach am Main, 9. Februar 2018 – Die Planungen für den Neubau der Fröbelschule schreiten voran. Wie Kämmerer Peter Freier in einer Pressekonferenz des Magistrats der Stadt Offenbach am Donnerstag mitteilte, erarbeitet das aus dem Planungswettbewerb als erster Preisträger hervorgegangene Büro derzeit an einem konkreten Angebot für die Realisierung des Vorhabens. Die Stadt und die für den Neubau beauftragte Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach (GBO) haben zwischenzeitlich maßgebliche finanz- und steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Projekt geklärt: „Nach einem aufwändigen Abstimmungsprozess mit dem Finanzamt steht der Umsetzung des Projekts nun steuerrechtlich nichts mehr im Wege“, sagte Kämmerer Freier und betonte: „Damit können wir im vorgesehenen Zeitplan weiterarbeiten.“

Bereits eingeleitet ist auch die vom Magistrat beauftragte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Vorhabens. Der Magistrat hatte das Projekt unter der Voraussetzung angestoßen, dass die GBO den Neubau wirtschaftlicher und schneller verwirklichen kann als die Stadt selbst. „Das Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement und die GBO haben zwischenzeitlich ihre indikativen Angebote vorgelegt. Derzeit werden noch die jeweiligen Finanzierungsmodelle und der Kosten für die Gebäudeerhaltung kalkuliert.“ Sobald dies abgeschlossen sei, werde ein externes Institut mit dem Wirtschaftlichkeitsvergleich beauftragt. Mit einem Ergebnis könne innerhalb der nächsten Wochen gerechnet werden. „Wenn der Vergleich für die GBO positiv ausfällt, wird im nächsten Schritt die Genehmigung des Bauvorhabens auf dem Wege einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft beim Regierungspräsidium in Darmstadt beantragt.“

Vorbehaltlich des planmäßigen Abschlusses aller Planungs-, Vergabe- und Genehmigungsverfahren soll die Schule ab August 2019 in zweijähriger Bauzeit auf dem vorgesehenen Grundstück an der Mühlheimer Straße 262-282 errichtet werden und zum Schuljahresbeginn 2021/22 bezugsfertig sein.