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Offenbach am Main, 24. Mai 2018 – Mit Interesse beobachtet Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke den Schlagabtausch auf Landesebene zur Finanzierung des Ledermuseums. „Für mich ist entscheidend, was am Ende dabei für das Museum herauskommt, und nicht welche Partei die schnellste und beste Pressemitteilung verfasst“, teilte Schwenke, der auch Senatsvorsitzender des Ledermuseums ist, mit. Er begrüße, dass der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, die Mittel für eine umfangreiche Untersuchung der baulichen Situation des Ledermuseums zur Verfügung gestellt hat. „In einem ersten Schritt hat er damit nicht nur geredet, sondern auch gehandelt, dafür danke ich ausdrücklich“, sagte Schwenke. „Mit Museumsdirektorin Dr. Florschütz stehe ich dazu in einem sehr guten Austausch. Kleinere Kommunikationslücken der Vergangenheit haben wir geschlossen und arbeiten sehr gut zusammen.“

Schwenke betonte, dass „damit beim Land auf dem Tisch liegt, was nötig ist und was es kostet“. „Dass das Ledermuseum vielen, darunter auch der FDP, am Herzen liegt, freut mich. Jetzt eröffnet die FDP aber ein kleines Spiel, wer am schnellsten am lautesten die Umsetzung fordert. Darauf reagieren Sozialminister Grüttner und Herr Rhein reflexhaft und weisen alles zurück.“ Schwenke mahnte: „Es darf jetzt kein politisches Klein-Klein entstehen, in dem am Ende das Ledermuseum hinten runter fällt.“

Für Schwenke sei vielmehr entscheidend, dass es nicht nur Worte gibt, sondern auch Taten. „Bisher hatte ich keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Engagements von Boris Rhein. Aber nachdem er sich jetzt öffentlich so weit aus dem Fenster gelehnt hat und dabei sein Parteifreund Grüttner auch noch Nebenkriegsschauplätze eröffnet, habe ich ein wenig Sorge, dass alles in Wahlkampfklamauk ausarten könnte“, so der Oberbürgermeister. „Ich bin daher gespannt, wie schnell das Land jetzt hier im Interesse unseres Ledermuseum agieren wird, das in seiner Form einzigartig in Hessen, Deutschland und darüber hinaus ist.“