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Offenbach am Main, 12. März 2018 – Eine hervorragende Verkehrsanbindung an die Autobahn, das Schienennetz und den Flughafen: Im Zentrum des Rhein-Main-Gebiets bietet Offenbach alles, was Gestalter, Macher und Investoren anspricht. Das wirtschaftliche und innovative Potenzial der Stadt am Main, etwa am Kaiserlei, auf dem Allessa-Areal oder am ehemaligen Güterbahnhof, hat bereits der Masterplan aufgezeigt. Um die Gewerbeentwicklung voranzutreiben, will Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke alle Möglichkeiten der Stadt nutzen. Seit seinem Amtsantritt Ende Januar räumt er Unternehmensbesuchen und Gesprächen mit Investoren die höchste Priorität ein. „Als Oberbürgermeister sind mir ein offenes Ohr und der direkte Kontakt zu den Unternehmerinnen und Unternehmern wichtig“, so Schwenke. „Das habe ich vor meiner Wahl versprochen und setze ich seit meinem ersten Arbeitstag konsequent um.“

Neue Unternehmen für Offenbach zu begeistern, ist das Ziel seiner Reise nach Cannes: Gemeinsam mit Jürgen Amberger, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, wirbt Schwenke bis Ende dieser Woche auf der wichtigsten internationalen Immobilienmesse MIPIM für den Standort Offenbach. Die Stadt ist in Cannes auf dem Gemeinschaftsstand Frankfurt Rhein-Main vertreten, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der bestbesuchten Stände der Messe entwickelt hat. Die Events und Projektpräsentationen auf der MIPIM ziehen jedes Jahr nationale und internationale Investoren und Projektentwickler an den Stand der Region. „Dort bietet sich uns die beste Gelegenheit, in kurzer Zeit viele Gespräche zu führen und auf die Standortvorteile Offenbachs aufmerksam zu machen“, teilte Schwenke vor seiner Abreise mit. „Wie wichtig die Präsenz für unsere Stadt dort ist, zeigt sich schon dadurch, dass Interessierte bereits vor der Messe zahlreiche Termine mit uns dort vereinbart haben.“ Nachdem in den vergangenen Jahren die Hafenentwicklung im Fokus stand, will Schwenke Investoren nun vor allem für das Kaiserleigebiet interessieren. „Der Kaiserlei ist dank seiner exzellenten Verkehrsanbindung, seines repräsentativen Standortes und kurzfristig verfügbarer Flächen in einer hervorragenden Ausgangslage, um sich als hochwertiges Gewerbegebiet zu profilieren“, so Schwenke. „Diese Entwicklung möchte ich mit allen Kräften unterstützen.“ Die Neuordnung der Verkehrsführung rund um die Autobahnanschlussstelle gewährleiste, dass dort ansässige Unternehmen auch in Zukunft schnell erreichbar und bestens angebunden sind. „Und mit dem Umbau des Kreisels entstehen in dem Gebiet weitere attraktive Flächen.“

Das Potenzial des Kaiserleis haben viele Firmen bereits erkannt. Mit der Deutschland- und Europazentrale von Hyundai und einem großen Vertriebspartner von Mercedes-Benz haben bedeutende Automobilkonzerne eine Adresse im Kaiserlei. „Aber auch weniger bekannte Firmen, die in ihrer Branche große Bedeutung haben, sind dort vertreten“, betonte Schwenke. Als Erfolg für die Wirtschaftsförderung wertet Schwenke den Ausbau des Helaba-Standortes und die Ansiedlung des Versicherungskonzerns Axa. Beide Vorhaben schaffen wichtige neue Arbeitsplätze. „Dies zeigt, dass auch die Betreuung bereits ansässiger Unternehmen ein sehr wichtiges Ziel für die Wirtschaftsförderung darstellt. Die Verwaltung hat hier durch Verlässlichkeit und Serviceorientierung ihren Beitrag geleistet, dass Firmen in Offenbach bleiben und die Möglichkeit bekommen haben, sich bei uns zu erweitern.“ Mit dieser Prioritätensetzung könne es der Stadt gelingen, die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu erhöhen. „Und darauf sind wir angewiesen, um den Bürgerinnen und Bürgern künftig wieder mehr Leistungen bieten zu können.“

Schwenkes Antrittsbesuche erfolgen seit seiner Amtsübernahme bei Unternehmen, die eine besondere Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Offenbach einnehmen. So besichtigte er beispielsweise gemeinsam mit dem Immobilienvorstand und dem Bereichsleiter des Immobilienmanagements den zukünftigen Standort der Helaba im ehemaligen Areva-Gebäude an der Kaiserleistraße. Selbstverständlich war für ihn auch ein Messerundgang anlässlich der in Offenbach beheimateten, europaweit wichtigsten und auch international bedeutsamen Lederwarenmesse. „Sie ist mit mehr als 6.000 internationalen Besuchern ein Aushängeschild für den Standort Offenbach und leistet einen wichtigen Beitrag für das Image unserer Stadt.“

Weitere Unternehmensbesuche führten ihn zum Standortleiter von Siemens und zur Filiale der Frankfurter Sparkasse 1822. Schwenke eröffnete gemeinsam mit dem Verantwortlichen von Honda das HRE-Testlabor in Bieber-Waldhof, wo die Emission und Leistung von Autos unter realen Bedingungen getestet wird. Bei der Firma Brass an der Mühlheimer Straße besprach Offenbachs oberster Wirtschaftsförderer die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Besonders beeindruckt zeigte sich Schwenke von den Produktionsstätten des Druckmaschinenherstellers Manroland Sheetfed im Offenbacher Osten. „Hier findet noch mitten in unserer Stadt echte industrielle Produktion statt. Wer einmal die Gießerei mit 1.400 Grad heißem Eisen betreten hat, vergisst dieses Erlebnis nicht mehr!“

Weitere Gespräche hat der Oberbürgermeister bereits mit den Vorständen der Energieversorgung Offenbach, der Städtischen Sparkasse, der Sparda Bank Hessen und der Industrie- und Handelskammer geführt. Und weil Unternehmen aus mehr als nur dem Vorstand bestehen, hat Schwenke auch den Betriebsrat von Siemens und die für den Standort Offenbach zuständigen Vertrauensleute der Post getroffen. Auch auf dieser Ebene sind weitere Termine anberaumt. „Ich möchte sicherstellen, dass Offenbach ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft ist. Um Verwaltungsleistungen und Infrastruktur zu verbessern, muss ich aus erster Hand erfahren, was ansässigen und ansiedlungswilligen Unternehmen wichtig ist.“ Aus diesem Grund wird Schwenke auch weiterhin im engen Austausch mit den Offenbacher Unternehmen bleiben. Nach Cannes stehen schon die nächsten Gespräche an.

Bildinformation:

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Mitte) bei Manroland Sheetfed zusammen mit Geschäftsführer Rafael Penuela (r.) und dem Produktionsleiter Peter Esch.