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Offenbach am Main, 20. September 2018 – Spielplatz in Sicht! Wenn die Kampfmittelsondierung an der Johannes-Morhart-Straße keine Überraschungen mehr zutage fördert, kann im Frühjahr 2019 mit dem Oberbau begonnen und der schon längere Zeit gesperrte Spielplatz im Laufe des Jahres wieder von den Kindern genutzt werden. „Es wird Zeit“, findet auch Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß. „Das Nordend ist ein dichtbesiedelter Stadtteil und auch der neu eröffnete Spielplatz im Gutsche-Park im Hafen kann die fehlenden Spielflächen im Nordend nicht kompensieren.“ Mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.300 Quadratmetern zählt der Spielplatz an der Johannes-Morhart-Straße zu den größten Spielplätzen in Offenbach. Im Nordend ist der Platz der wichtigste Ort, an dem Kinder und Teenager spielen, toben und Spaß haben können.

Schuld an der langen Sperrung hatte auch die Kampfmittelsondierung, denn bei ersten Bauarbeiten waren erst ein unbekanntes Kellergewölbe und später noch Metallgegenstände entdeckt worden. Die hohen Kosten für die aufwändige Kampfmittelsondierung hatten die von der Stadt seit vielen Jahren geplante Sanierung immer wieder verzögert.

Im August 2018 war eine erste Sondierung erfolgt, zwischenzeitlich ist eine weitere Begehung erfolgt. Die ersten Ergebnisse zeigten auf, dass mindestens fünf Bäume auf dem Gelände erhalten bleiben können, weil sich diese in einem kampfmittelfreien Bereich befinden. „Wir hoffen natürlich, möglichst viele der alten Bäume erhalten zu können“, erklärt Barbara Katzer, Fachreferentin für Stadtgrün beim Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement. Unabhängig davon soll bereits im Frühjahr mit der Neubepflanzung begonnen werden, damit der Spielplatz, wenn alles gut läuft, im Spätsommer kommenden Jahres wieder begrünt ist.

Mit der Vergabe der ersten Planungsleistungen, unter anderem an ein Architekturbüro für Freiraumplanung, hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung am 12. September die anstehende Sanierung weiter vorangebracht. Nach derzeitiger Planung sollen im Oktober 2018 die Rodungsarbeiten auf dem Gelände durch den ESO-Stadtservice erfolgen. Im März 2019 soll – je nach Witterung – die Bodensanierung beginnen, die Garten- und Landschaftsbauarbeiten würden sich dann ab April 2019 anschließen. 

Gemäß dem Projektbeschluss vom 9. Mai 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung sind für die Bodensanierung und Umgestaltung des Spielplatzes im Nordend finanzielle Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro eingeplant.