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Offenbach am Main, 23. Januar 2018 – Die von der Stadtverordnetenversammlung im Juni 2017 einstimmige beschlossene Fortschreibung des ersten kommunalen Altenplanes ist in die nächste Phase der Umsetzung gegangen. Bereits Ende November 2017 diskutierten auf Einladung von Bürgermeister und Sozialdezernent Peter Schneider rund 50 Fachpersonen, darunter Vertreter von Senioreninteressen und Fraktionen, welche Maßnahmen 2018 beginnen sollen. Konkret wurde überlegt, mit welchen Projekten die Ziele des Altenplans erreichen werden können, wie ihre praktische Umsetzung gelingen kann und welche Institutionen hierfür die Federführung übernehmen sollten. Abschließend haben die Teilnehmenden eine Reihenfolge der ausformulierten Vorschläge ausgearbeitet. Das Ergebnis der Diskussion dient nun als Entscheidungsgrundlage für die politische Diskussion und für die Ausarbeitung einer Beschlussvorlage.

Die Dokumentation der Konferenz im Ostpol ist ab sofort auf www.offenbach.de in der Rubrik „Älter werden in Offenbach“ zu finden. Der schnellste Weg zum Ziel: In der Suchmaske den Begriff „Altenplan“ eingeben.

Hintergrund Altenplan

Die 2017 verabschiedete Fortschreibung des Altenplans beinhaltet eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Seniorenpolitik und -arbeit in Offenbach. Er wurde von rund 70 Personen aus der Fachwelt und der Bürgerschaft gemeinsam erarbeitet.

Die Kommunale Altenplanerin Heidi Weinrich hat daraus fünf zentrale Entwicklungsbereiche und Ziele für die Zukunft benannt:

  1. Eine zufriedenstellende ökonomische Lebenslage für ältere Menschen.
  2. Ein bedarfsadäquates und koordiniertes offenes Angebot für ältere Menschen.
  3. Transparenz in der kommunalen Seniorenarbeit und bei bestehenden seniorenspezifischen Angeboten.
  4. Voraussetzungen schaffen, dass in Offenbach Bürgerinnen und Bürger – auch bei Einschränkungen und Unterstützungsbedarf – so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstständig im privaten Wohnraum und Umfeld wohnen können.
  5. Räumliche und soziale Zusammenhänge älterer Menschen bei der Stadtentwicklung berücksichtigen: Dazu zählen Alltagsbedarfe und -bedürfnisse bei der Infrastrukturentwicklung.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen Maßnahmen in den folgenden Entwicklungsbereichen umgesetzt werden:

  1. Erwerbstätigkeit, Beschäftigung und Sicherung im Alter
  2. Soziale Teilhabe – Offene Seniorenarbeit
  3. Information – Vernetzung
  4. Wohnen und Stadtgestaltung
  5. Sozialraumorientierung

Ansprechpartnerin für Presse und Bürger:

Heidi Weinrich
Kommunale Altenplanerin
Tel.: 069 8065-3296
E-Mail: heidi.weinrichoffenbachde