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Offenbach am Main, 14. März 2018 – Es ist immer da: Wasserhahn auf und das Trinkwasser läuft. Dafür sorgt in Offenbach seit 2016 der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO). Er übernahm diese Aufgabe von der EVO AG und richtete für die Offenbacherinnen und Offenbacher ein Kundenzentrum in der Ziegelstraße 8 ein. Das neue Kundenzentrum wird gut angenommen.

Der Übergang zum ZWO verlief erstaunlich reibungs- und geräuschlos. Dafür hat der ZWO zusätzliches Personal eingestellt und kümmert sich um neue Hausanschlüsse, Stördienst, Verbrauchsabrechnungen und dem Wechsel der Hauswasserzähler vor Ablauf der Eichfrist. Das ist wichtig, denn der ZWO darf das Trinkwasser nur über „geeichte“ Wasserzähler verkaufen. „Deshalb bitten wir unsere Kunden unseren Monteuren den Zugang termingerecht zur ermöglichen“, erklärt ZWO-Geschäftsführer Bernd Petermann.

Aktiv beteiligt sich der ZWO an der Fortentwicklung der städtischen Infrastruktur auch in neuen Wohngebieten und an der Erneuerung veralteter Rohre in Offenbach.

Bürgermeister Peter Schneider ist zufrieden: „Das Vertrauen in die fachliche Kompetenz des ZWO und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde nicht enttäuscht. Wir haben erreicht, dass der Betrieb unseres Ortsnetzes in kommunaler Hand bleibt, ebenso wie die Gewinnung und Verteilung des Wassers. Die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser darf nicht dem freien Markt überlassen werden.“ Schneider ist einer von zwei Verbandsvorsitzenden des ZWO.

ZWO-Geschäftsführer Bernd Petermann wurde jetzt zum Vorsitzenden des Arbeitskreises Wasser/Abwasser des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in der Landesgruppe Hessen gewählt. Der Verbandsvorsitzende Peter Schneider, sein Stellvertreter Gerd Hibbeler und auch der Vorsitzende der Verbandsversammlung des ZWO, Michael Rickert, gratulierten Petermann. Stellvertretend für die Führungsriege hob Rickert hervor: „Bernd Petermann ist ein ausgewiesener Fachmann mit hoher fachlicher Kompetenz und außerordentlichem Engagement. Ihm und seinen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verdanken wir die reibungslose Übernahme der Trinkwasserversorgung der Stadt Offenbach.“

Petermann erklärte nach seiner Wahl: „Kommunale Unternehmen garantieren in Hessen täglich eine qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung. Was uns Sorge bereitet sind Spurenstoffe oder Nitrat. Wir wollen Einträge dieser Stoffe in den Boden möglichst an der Quelle vermeiden. Dafür setze ich mich ein.“

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des ZWO, Gerd Hibbeler, ergänzt: „Schon seit einigen Jahren schließen wir Kooperationsverträge mit Landwirten ab, um eine grundwasserschonende Nutzung zu erreichen.“ Der ZWO bietet auch Beratung für Landwirte an.

Gleichzeitig werden nicht nur das Trinkwasser selbst, sondern auch das Grundwasser und das Rohwasser, ständig von einem zertifizierten Labor getestet. Aktuell liegen in Offenbach die Nitrat-Werte zwischen 12 und 30 Milligramm pro Liter, der Grenzwert liegt bei 50 Milligramm.

„Um zu vermeiden, dass Schadstoffe ins Grundwasser gelangen, benötigen wir aber auch die wirksame Unterstützung von Bund und Land“, betont Rickert. Nach der reibungslosen Übernahme der Trinkwasserversorgung für die Stadt Offenbach kann er sich auch vorstellen, für weitere Kommunen aktiv zu werden.

 

Weitere Informationen:

Trinkwasseranalyse: https://www.zwo-wasser.de/index.php/qualitaet/trinkwasseranalyse.html

ZWO: https://www.zwo-wasser.de/index.php

VKU: https://www.vku.de/verband/struktur/vku-in-den-laendern/hessen/ueber-uns/

Grafiken und Statistiken zum Trinkwasser:

https://www.vku.de/presse/grafiken-und-statistiken/wasserabwasser/