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Offenbach am Main, 19. April 2017 – Die Kunst- und Designszene Offenbachs präsentiert sich am Wochenende vom 21.-23. April in ihrer ganzen Vielfalt – und auch in den Stadtteilen außerhalb des Zentrums tummeln sich die Kunstschaffenden: Von Bürgel bis zum Bieberer Berg, von Rumpenheim bis nach Lauterborn, in ganz Offenbach lässt es sich auf Entdeckungsreise gehen. Ob mit dem Fahrrad, per pedes oder mit dem Skateboard, zum Glück ist in Offenbach nichts so wirklich weit. Die Kreativen leben und arbeiten in verwinkelten grünen Hinterhöfen, alten Ladenflächen oder stilvoll sanierten Industrielofts. Zu den „Kunstansichten“ bitten sie in ihre Ateliers und Werkstätten. Besonders schön ist es am Rumpenheimer Schloss. Die Ateliers und Ausstellungsorte liegen unmittelbar am Ufer bei der Fähre zu Maintal, besonders die Ausflugslokale mit Sonnenterrassen laden hier zum Verweilen und Genießen ein. Anja Hantelmann zeigt in der Kunsthalle Rumpenheim ihre Ausstellung „Was mich beschäftigt – Eine Selektion“. An der Bürgeler Straße entlang bis zur Langstraße und Offenbacher Straße liegen die im Faltplan der „Kunstansichten“ gekennzeichneten Nummern 3, 49, 31, und 8 / 54. Am Samstag und Sonntag wird es hier performativ: jeweils um 17 Uhr begrüßt das Atelier Geet Chorley die Gäste mit einer fantastischen Lesung: „Madame Butterfly“, Passagen aus dem Roman "Eine ungeplante Reise nach Wien" und Lyrik zu den Metall- und Lichtskulpturen von Chorley werden hier inszeniert. Dazu gibt es coole Beats und bezauberndes Licht, in der Stiftstraße 49.

Nur ein paar Straßen weiter zeigt Ursula Lange ihr persönliches Ausstellungskonzept „Kopfsache; … informelle Malerei in Acryl“ und in der Strackstraße präsentieren Horst Kolbinger und Heide Köhl ihr Œuvre. Wer übrigens nicht per Fahrrad mobil ist, kann den Faltplan am Festivalwochenende als Fahrkarte für den Stadtbus der Linien 101 bis 108 sowie für die Linie 120 als kostenfreien Service der Verkehrsbetriebe nutzen.

Auf dem Bieberer Berg dreht sich an diesem ereignisreichen Wochenende ausnahmsweise nicht alles nur um den Fussball: In der 1859 erbauten „Mylflam-Feuerzeugfabrik“ an der Fichtestraße 15 liegt das Atelier Schönburg, das auch freudig seine Türen für Besucher öffnet. Wo ab 1910 Lunten- und Reibradfeuerzeuge hergestellt wurden, zeigt heute die Rechtsanwältin Christine Schönburg ihre aktuellen Werke in „Thousand squares“. Von hier ist es auch nur ein Katzensprung in das Atelier Zoller in der Siemensstraße 9. Diagonal liegt das Senefelder Quartier auf der Karte, das auch im Kunstansichten-Magalog besprochen wird. Die Jungen Künstler in den angesagten Räumen sind zum ersten Mal Teil des Festivals. Am ganz unteren Rand der Karte liegt die Nummer 23, das Awo-Gelände Hainbachtal, mitten im Wald. Hier gibt es Kunst von Regina Schnersch zu entdecken, das Café und der Waldzoo um die Ecke haben auch geöffnet um den Wochenendspaziergang abzurunden. Außerdem nehmen das Mehrgenerationenhaus, Raum & Ruhm, das Atelier S&S und Atelier Kunstkaiser teil. Ein Besuch lohnt sich. Das Rahmenprogramm ist auf den im gesamten Stadtbereich ausliegenden Faltplänen sowie im Internet unter www.kunstansichten.info nachlesen. Der Eintritt zu den „Kunstansichten“ ist frei.

Freitag, 21. April, 19.30 – 22 Uhr (Vernissagen einiger Kunstorte)

Samstag, 22. April, 16 – 22 Uhr (Rundgang: alle Kunstorte geöffnet)

Sonntag, 23. April, 13 – 19 Uhr (Rundgang: alle Kunstorte geöffnet)

 

Bildinformation:

Skulptur von Geet Chorley.
Foto: Geet Chorley