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Offenbach am Main, 26. August 2019 – Zum zweiten Mal hat die Stadt Offenbach am Main die Auszeichnung „Uff. Familienfreundlich in Offenbach“ verliehen. In einer Feierstunde im Klingspor Museum wurden acht Offenbacher Unternehmen und Institutionen ausgezeichnet: Jung Optik, Praxis Bayer, Ortho-Klinik Rhein Main, Adacor Hosting GmbH, Amtsgericht Offenbach, die Apotheke zum Löwen, der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach und die Energieversorgung Offenbach AG.

„Diese acht Firmen und Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag, um unsere Stadt als attraktiven Ort für Familien zu gestalten – im Verbund mit unseren Leistungen der kommunalen Daseinsvorsorge, insbesondere einem breiten Angebot an Kitas, Freizeit- und Bildungseinrichtungen, die nicht vom Geldbeutel abhängen, sondern allen Bevölkerungskreisen zugänglich sind“, teilte der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Dr. Felix Schwenke, nach Auswahl der Preisträger mit.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter der Leitung von Stadträtin Marianne Herrmann. Zur Jury gehören die Agentur für Arbeit Offenbach, die Gewerkschaft ver.di-Frankfurt und Region, die Industrie- und Handelskammer Offenbach, die MainArbeit (Kommunales Jobcenter), die Lernwerkstatt Offenbach e. V. und die Kommunale Frauenbeauftragte Karin Dörr.

Die Vorsitzende der Jury, Stadträtin Marianne Herrmann, erläuterte bei der Verleihung der Urkunden: „Als Stadt Offenbach haben wir uns vorgenommen noch familienfreundlicher zu werden. Dazu hat das Stadtparlament in einem Aktionsplan unter anderem die Auszeichnung von Offenbacher Betrieben beschlossen, die ihren Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Pflege mit passgenauen Regelungen entgegenkommen. So sorgen Unternehmen sowohl im eigenen als auch im öffentlichen Interesse für die Fach- und Führungskräfte, die sie und wir heute und morgen brauchen.“

Für Karin Dörr, die Leiterin des Frauenbüros der Stadt Offenbach, bedeutet Familienfreundlichkeit insbesondere, dass Beschäftigte, die für Familienmitglieder sorgen, nicht von einem erfolgreichen Berufsweg abgeschnitten werden. Um die betriebliche Unterstützung des privaten Familienlebens zu fördern, hatte Dörr die Auszeichnung 2017 ins Leben gerufen: „Ausgezeichnet wurden die diesjährigen Preisträger aufgrund ihrer familiensensiblen Unternehmenskultur, in der es beispielsweise selbstverständlich ist, Führungspositionen auch in Teilzeit auszuüben oder aufgrund einer Schwangerschaft die Ausbildung in Teilzeit-Form weitergeführt werden kann.“

Das Frauenbüro stellt die Aktivitäten der ausgezeichneten Betriebe pünktlich zur Preisverleihung in der Broschüre „Familienfreundliche Unternehmen Offenbach 2019“ vor, die auch gedruckt vorliegt und unter www.offenbach.de/familienfreundlich aufzufinden ist.

In einem Impulsvortrag veranschaulichte die Unternehmensberaterin Christiane Kuntz-Mayr bei der Preisverleihung im Klingspor Museum Möglichkeiten, wie Betriebe Familien noch gezielter unterstützen können. Ein Beispiel ist die Qualifizierung von Elternguides als Ansprechpersonen im Unternehmen. In diesem Kontext bietet sie im Herbst 2019 in Kooperation mit dem Frauenbüro eine zweitägige Fortbildung an, von der auch die ausgezeichneten Betriebe profitieren.

„Wir erleben, dass unsere Idee der lokalen Vernetzung der Elternguides aufgeht. Sie lernen voneinander und schaffen gemeinsam auch unternehmensübergreifende Angebote, so dass auch die Beschäftigten von klein- und mittelständischen Betrieben auf Maßnahmen zugreifen können, die sonst eher von Unternehmen und Organisationen mit vielen Beschäftigten angeboten werden“ schilderte Christiane Kuntz-Mayr.

Bildinformation:
Gruppenfoto der acht prämierten Unternehmen mit Jury und der Vorsitzenden Stadträtin Marianne Herrmann. Foto: Stadt Offenbach/Dominik Buschardt

Gruppenfoto
© Stadt Offenbach/Dominik Buschardt