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Offenbach am Main, 12. Februar 2021 – „Das Paradies lauert im Hinterhof“ heißt die Ausstellung mit Arbeiten von Philipp Hennevogl, mit der das Haus der Stadtgeschichte die Reihe „Druckerjahr 2020“ coronabedingt verzögert und zudem virtuell abschließt. Die Vernissage findet am Sonntag, 14. Februar, um 15 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Museums statt (www.youtube.com/channel/UCb8LtAnaICIZfT7PoD_qx1w), die Eröffnungsrede hält Kuratorin Katja M. Schneider. Sie lädt im Anschluss zu einem Rundgang durch die Ausstellung. Anlässlich des Tag der Druckkunst zeigt das Haus der Stadtgeschichte am Montag, 15. März, Philipp Hennevogl druckend in der neuen Druckwerkstatt im Bernardbau (https://www.tag-der-druckkunst.de/veranstaltungen/liste/details/druckvorfuehrung-an-einer-fag-andruckpresse-und-einer-kniehebel-fuer-lithographie) . Finissage ist am Sonntag, 21. März 2021.

Nach Kerstin Lichtblau als Vertreterin des Durch- beziehungsweise Siebdrucks, Flachdruck mit Eckhard Gehrmann und Tiefdruck mit Dominik Gussmann, widmet sich Hennevogl dem Hochdruck. Der Hochdruck gilt als das älteste Druckverfahren, hat aber inzwischen zahlreiche Transformationen erlebt. Der Berliner Künstler macht zunächst die Fotografie zum Ausgangspunkt seiner Arbeiten, jede seiner großformatigen Arbeiten wird dann in einen Linolschnitt umgewandelt. „Anders als erwartet, führt dies jedoch nicht zu einem schlichten Realismus, sondern der Bezug zum Realen wird auf frappierende Art und Weise unterlaufen.“ Text: Sabine Flach (Auszug)

Bildinformation:
„Fenster“, 2016, Reduktionsschnitt, 6 Farben, © P. Sevilla Ciordia

„Fenster“, 2016, Reduktionsschnitt in 6 Farben.
© P. Sevilla Ciordia