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Offenbach am Main, 31. Juli 2020 –  Sandra Heinz‘ Werke umkreisen das Sammeln und Archivieren von Erinnerungen an individuelles Erleben, aber auch an Zeitgeschehen. Dabei arbeitet sie vielfach mit Kleidungsstücken, sei es, dass sie Abdrucke fertigt oder aber textile Stücke bearbeitet und zu Installationen versammelt. Die Textilien fungieren dabei als Erinnerungsspeicher; Kleidung als Hülle, die von der Trägerin oder vom Träger und seiner individuellen Gefühlswelt mitgeprägt wird und so zu einem Archiv von Ereignissen und Orten gerät, dem die Präsenz des Individuums noch innewohnt.

Von Beschneidung elementarer Menschenrechten bei Frauen handelt die Arbeit „Für Nasima“, zarte Gazekleider werden durch die darauf geschriebenen Gebote und Verbote zu albtraumhaften Frauengefängnissen. Im Rahmen der Ausstellung „Bedeckt und unbedeckt. Körper und Identität“ spricht die Mainzer Künstlerin am Freitag, 7. August, um 14 Uhr in der Reihe „Buch des Monats“ über ihre Arbeit. Der Eintritt kostet vier Euro, Mitglieder der Freundesvereinigung zahlen zwei Euro

Die Veranstaltung findet unter den gültigen Hygienevorschriften statt. Deswegen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 069 8065 2164 erforderlich oder per Mail an klingspormuseumoffenbachde

Bildinformation:

Das Foto zeigt ein Ausstellungs-Exponat, das die Beschneidung elementarer Menschenrechte bei Frauen thematisiert. Foto: Simon Malz

Kontakt:

Martina Weiß
069 80 65 20 66
Martina.weissoffenbachde

 

Das Foto zeigt ein Ausstellungs-Exponat
© Simon Malz