Sprungmarken
Suche
Suche

Offenbach am Main, 31. Juli 2020 – Nicole Köster, Leiterin der Stadtbibliothek, und Norbert Riedinger, ein regelmäßiger Besucher, lesen am kommenden Dienstag, 4. August, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Offenbach das Buch „Die Moselreise“ von Hanns-Josef Ortheil.

Im Zentrum des Romans steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als 11jähriger verfasst und mit Essays und Erzählungen ergänzt hat. Schon in seinem 2009 erschienen autobiographischen Roman »Die Erfindung des Lebens« hat Ortheil die Geschichte eines in seinen ersten Kinderjahren stummen Kindes erzählt, das sich mit Hilfe der Musik, der Sprache und des Schreibens aus dieser Isolation befreit. Mit der „Moselreise“ legt er nun ein weiteres autobiographisches Dokument vor, das auf eindrucksvolle Weise erkennen lässt, wie der junge Hanns-Josef Ortheil durch seine danach erwachte Liebe für die Sprache und das Schreiben aus dem Stummsein in die Welt fand. Entstanden ist dabei ein wunderbares Buch über das Kindsein, über das Reisen und über Geborgenheit.

Die Reihe „Dienstags um sechs“ findet vierteljährlich statt, es werden Texte zu einem Thema gelesen, die zu einer anschließenden Diskussion anregen sollen. Interessenten, die sich mit einem Thema beschäftigen wollen und gerne einem Erwachsenenpublikum vorlesen möchten, können sich bei Nicole Köster unter 069-8065 3254 oder nicole.koesteroffenbachde melden.

Die Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek werden gebeten, das Hygienekonzept zu beachten, das folgende Regelungen umfasst:

Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung, die Mund-Nasen-Bedeckung muss immer beim Verlassen des Sitzplatzes getragen werden und alle Getränke werden nur in Flaschen verkauft. Wer nicht aus einer Flasche trinken möchte, muss selbst ein wiederverwendbares Trinkbehältnis mitbringen. Aus Gründen des Umweltschutzes bitten die Beschäftigten der Stadtbibliothek darum, von der Benutzung von Einwegbechern abzusehen.