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Offenbach am Main, 10. Juni 2020 –  „Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Freischaffenden in Offenbach zu helfen und diese zu unterstützen, wo wir nur können.“ Den Worten von Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Felix Schwenke zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie, lässt das Haus der Stadtgeschichte nun Taten folgen: Weil auch die mit wechselnden Ausstellungen bespielte 150 Quadratmeter große Industriehalle bis auf weiteres leer steht, haben sich Katja M. Schneider, Kuratorin des Hauses und Sabine-Lydia Schmidt vom Amt für Sport- und Kulturmanagement einen Pop-Up-Store ausgedacht. Dritte im Bunde ist die Offenbacher Künstlerin Anja Hantelmann, die seit vielen Jahren regelmäßig den Superladen in der Vorweihnachtszeit organisiert. Deshalb auch Super-Popup-Store. Und weil es in diesen Tagen darum geht, insbesondere von der Corona-Krise betroffene Künstlerinnen und Künstler zu stärken, öffnet am 1. Juli der „Super-Corona-Popup-Artstore“ seine Türen.

„Künstler und Kreative leben nicht von Luft und Licht allein“, erklärt Schneider, „deshalb holen wir sie aus ihren Ateliers und geben ihnen hier die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit zu zeigen. Und nach Möglichkeit auch zu verkaufen.“ Es soll Kunst für den großen und kleinen Geldbeutel geben, wichtig ist den Organisatorinnen, mit der Ausstellung die Existenznöte der Offenbacher Künstlerinnen und Künstler konkret zu lindern. „Wir wissen von etlichen, die Ausstellungen geplant hatten und nun kein Publikum finden“, ergänzt Schmidt. Neben der Ausstellung in der Halle planen die drei Damen eine Online-Galerie mit den Werken, die dann auch in die Social-Media-Kanäle gestreut wird, um möglichst viele Käufer und Interessenten zu finden.

Künstlerinnen und Künstler können sich ab sofort im Haus der Stadtgeschichte melden und ihre Editionen und Kunstwerke zum Verkauf anbieten. Bewerbungen und Informationen zu den Werken sind online möglich: www.offenbach.de/superstore , Anmeldeschluss ist am 19. Juni 2020.