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Offenbach am Main, 25. Juni 2019 – Straßenverkehr, Fahrradklingeln, Flugzeuge: Menschen in der Stadt sind einiges an Lärm gewöhnt, wenn dann aber auch noch konzentriert gelernt und gearbeitet werden soll, bedarf es einiger Kniffe, um eine ruhige Atmosphäre herzustellen. Das gilt insbesondere für Kindergärten und Schulen, in denen es naturgemäß etwas turbulenter zugeht. Damit zumindest die baulichen Voraussetzungen stimmen, wurde in den letzten Jahren schon viel für die Raumakkustik getan, heute werden in den meisten Schul- und Kitaneubauten beinahe standardmäßig entsprechende schallabsorbierende Elemente verbaut. Oder wie bereits im Altbau der Leibnizschule, der Schillerschule, Erich-Kästner- Schule und jetzt bei der 1921 gegründeten Goetheschule im Nordend in allen Klassenräumen angebracht. Von diesen den Schall absorbierenden Deckenplatten profitieren Lehrer und Schüler gleichermaßen, denn in solcherart nachhallreduzierten Räumen geht keine Silbe mehr verloren. Denn so manche Endung ist durch den Hall nicht mehr hörbar, „das erschwert insbesondere den Grundschülern mit Migrationshintergrund das Lernen der deutschen Sprache“, weiß Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß. Immerhin werden in der Goetheschule 375 Kinder aus 45 Nationen beschult, die Maßnahme ist also eine echte Investition in die Zukunft.

Für die Kosten von 300.000 Euro wurde im Rahmen des regionalen Lastenausgleichs ein Förderantrag beim Regionalfonds Rhein-Main gestellt, die Umsetzung soll zeitnah durch die Gebäudemanagement Service GmbH (GBM) in den Sommerferien erfolgen.