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Offenbach am Main, 15. März 2019 – Der Deutsche Volkshochschul‐Verband und die Volkshochschule Offenbach laden am Mittwoch,   27. März, um 19  Uhr zum Vortrag „Plastik im Meer – Wie stoppen wir die Plastikflut?“ über einen Livestream ein.

Plastikmüll bedroht die Umwelt, die Meere und nicht zuletzt uns Menschen. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise in der Nordsee, sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind oder daran angereichert werden, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen. Doch wie kommt der ganze Müll ins Meer und welche Lösungen dagegen gibt es?

Die Referenten sind der Biologe Dr. Bernhard Bauske – betreut für den WWF Deutschland das Thema Plastikmüll in den Ozeanen – und Prof. Christian Laforsch, Lehrstuhl in Tierökologie an der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreuth.

Das Besondere: Dieser Vortrag wird an der vhs Bayreuth gehalten. Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet können jedoch die Diskussion über einen Livestream mitverfolgen, auf einer Online-Plattform Fragen zum Thema stellen und so mit den Experten unmittelbar ins Gespräch kommen. Verfolgen kann man die Diskussion entweder von zuhause aus oder in den Räumen der vhs Offenbach, wo man neben der technischen Unterstützung auch die Möglichkeit hat, sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszutauschen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist unter Angabe der Kursnummer M1071VO per Mail slzoffenbachde oder bei der Telefonnummer 8065 3988 erforderlich.

Weitere Informationen auf www.smart-democracy.de