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Offenbach am Main, 15. November 2019 - Nachdem die Gewerkschaft Verdi die Angebote der privaten Busunternehmen in Hessen nicht angenommen hat, ist in der kommenden Woche erneut mit Ausfällen im Liniennetz der Offenbacher Stadtbusse zu rechnen. Die Offenbacher Verkehrsbetriebe aus dem Stadtwerke-Geschäftsfeld Mobilität versuchen jedoch, den Schülerverkehr auch im Streikfall aufrechtzuerhalten.

Betroffen sind voraussichtlich alle neun Stadtbuslinien (101 bis 108 und 120) der Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB). Nach Möglichkeit werden die Schülerverkehr-Linien V1, V5, V6, V7, V10 und V20 auch im Falle eines Streiks bedient.

Hintergrund ist ein Tarifkonflikt im privaten hessischen Omnibusverkehr. Bereits am 27. September und am 1. November waren bei einem Warnstreik der hessenweit 4.400 Beschäftigten schwerpunktmäßig im Rhein-Main-Gebiet sowie auch in Gießen zahlreiche Busse in den Depots geblieben. Davon betroffen waren Zehntausende Pendler.

Der erneute Streikaufruf der Gewerkschaft richtet sich in Offenbach unter anderem an die Beschäftigten der MMO Main Mobil Offenbach GmbH. Die MMO ist ein Tochterunternehmen der OVB – Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH.

Die Straßenbahnen, S-Bahnen und Züge sind nicht betroffen.

Die Unternehmen im Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe bitten die Fahrgäste um Verständnis. Tagesaktuelle Informationen finden die Fahrgäste auf der Internetseite www.offenbach.de/busfahrerstreik