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OB Horst Schneider und sein russischer Amtskollege
Oberbürgermeister Horst Schneider mit seinem Amtskollegen Andrej Ivanovic Usikov. © Stadt Offenbach
Vier Tage lang war Offenbachs Oberbürgermeister in der vergangenen Woche zu Gast in der russischen Partnerstadt Orjol. Auf Einladung des Orjoler Bürgermeisters Andrej Ivanovic Usikov besuchte er unter anderem die dortige Exzellenz-Hochschule. Außerdem verschaffte er sich ein Bild von der Entwicklung der aus seiner Sicht „faszinierenden Stadt“, die etwa 380 Kilometer südwestlich von Moskau liegt.

Ziel der Reise war es, die partnerschaftlichen Beziehungen zu stärken. Ein Thema der Gespräche zwischen Schneider und Usikov war der beiderseitige Wunsch, die Beziehungen auch auf wirtschaftlicher Ebene auszubauen und den kulturellen Austausch zu intensivieren. Schneider plant deshalb, eine Orjoler Wirtschafts- und Kulturdelegation zu einem Gegenbesuch einzuladen. Unterstützt wird die Stadt Offenbach bei ihren Aktivitäten mit der Partnerstadt durch den Klub Offenbach/Orjol. Er organisiert in Zusammenarbeit mit dem Referat Städtepartnerschaften im Amt für Öffentlichkeitsarbeit Austauschprogramme und Bürgerreisen.

Offenbach, das seit jeher Pionier europäischer Städtepartnerschaften ist, verschwisterte sich bereits 1988 und damit noch vor dem Ende des Eisernen Vorhangs mit der damals sowjetischen Stadt. Orjol (zu Deutsch: „Adler“; aus dem Kyrillischen übersetzt auch „Orel“ geschrieben) steckt ähnlich wie Offenbach in einem tiefgreifenden Strukturwandel, nachdem alte Industrien wie die Stahlverarbeitung und der Maschinenbau weggebrochen sind. Die Stadt wurde 1566 als Festung an der damaligen Südgrenze des Moskauer Reiches gegründet. Die Einwohnerzahl ist im Gegensatz zu Offenbach seit Jahren rückläufig. Im Jahr 2012 lebten dort rund 318.000 Menschen.

Bildinformation: Das Foto (Stadt Offenbach) zeigt Oberbürgermeister Horst Schneider und seinen Amtskollegen Andrej Ivanovic Usikov.

Offenbach am Main, 18.08.2016