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Empfang der russischen Delegation bei der IHK Offenbach © Stadt Offenbach/Georg-Foto
Eine Delegation aus der russischen Partnerstadt Orjol hat Ende vergangener Woche die Stadt Offenbach besucht. Es handelte sich um einen Gegenbesuch, nachdem Oberbürgermeister Horst Schneider im Spätherbst 2016 in Orjol empfangen worden war.

Zum ersten Mal an den Main gereist kamen Andrei Usikov, Chef der Administration von Orjol, Alexander Rodin, Stadtverordneter, und Michail Shulgin, Dekan der Kunstfakultät Orjoler Turgenev-Universität.

Ziel des Besuchs war unter anderem, über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Offenbach (IHK), der Hochschule für Gestaltung (HfG) und der Energieversorgung Offenbach (EVO) zu sprechen. Der Klub Offenbach-Orjol um Werner Frei und Tamara Bühler übernahm die Betreuung der Gäste in Offenbach.

Gemeinsam mit Vertretern des Magistrats und des Klubs stand am ersten Abend ein gemeinsames Essen in einem Restaurant am Wilhelmsplatz auf dem Programm. An den folgenden Tagen besuchten die Gäste aus Russland das Müllheizkraftwerk der EVO und erkundeten die Stadt bei einem Rundgang. Bei der IHK empfingen Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner gemeinsam mit Präsident Alfred Clouth und der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung Jürgen Amberger die Gäste, die außerdem die HfG bei einem Rundgang kennenlernten.

Männer mit Helmen und Sicherheitswesten bekleidet
Besuch der russischen Delegation im Müllheizkraftwerk Offenbach der EVO AG. © Stadt Offenbach/Georg-Foto

Besonders beeindruckt waren die Gäste vom Konzept der Müllbeseitigung und der damit verbundenen Energiegewinnung sowie vom Masterplan der Stadt, den Oberbürgermeister Horst Schneider bei einem Empfang im Rathaus vorstellte. Beim Abschiedsessen im Markthäuschen brachte Konstanze Schneider als Vorsitzende des Bundes Offenbacher Künstler (BOK) auch die kulturelle Facette der Städtepartnerschaft ins Gespräch. Überlegt wurde dabei gemeinsam, wie die Partnerschaft Offenbach-Orjol 2018 anlässlich des dann 30-jährigen Bestehens ausgebaut werden kann.

Offenbach am Main, 23. Mai 2017