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Etwa 30 Kilometer trennen Rivas von der mittelamerikanischen Pazifikküste. Näher haben es die rund 100.000 Einwohner zum Nicaragua-See. Ein tropisches Klima begünstigt die Landwirtschaft in der vom Binnensee und von Vulkanhügeln geprägten Umgebung.

Die Stadt selber widmet sich jedoch vorwiegend dem Handel, handwerklichen Produktionen und Dienstleistungen. An Industrie mangelt es. Ein jahrelang anhaltender Bürgerkrieg, ein Handelsembargo und eine Reihe von Naturkatastrophen tragen dazu bei, dass Nicaragua zu den sogenannten Drittländern zählt. Es ist eines der armen Länder dieser Erde.

Die Partnerschaftsverbindung wird denn auch als Solidaritäts-Partnerschaft verstanden. In Offenbach ist ihr Träger eine private Vereinigung. Seit Begründung der Partnerschaft im Jahr 1986 halfen freiwillige Arbeitsbrigaden aus Offenbach beim Bau von Wohnsiedlungen und einer Wasserleitung. Als Hauptverkehrsmittel führten Offenbacher in Rivas das Fahrrad ein.

Andere Projekte, die der Offenbacher Verein „Para Nicaragua“ unterstützt, sind ein Frauenhaus, eine Sanitätsstation und eine Fabrik zur Herstellung von Dachziegeln. Mehrfach gingen Container mit Hilfsgütern in die mittelamerikanische Partnerstadt.