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Stadt Offenbach

Juden in Bürgel – 1566 bis 1942

Veranstaltungsinformationen

Am 25. Juli 1824 weihte die Israelitische Gemeinde Bürgel ihre neue Synagoge in der heutigen Bürgerstraße ein. In Erinnerung an dieses Ereignis unternimmt die Max Dienemann / Salomon Formstecher-Gesellschaft einen Rundgang zu historischen Stätten jüdischer Geschichte im vormals selbstständigen Bürgel. Ausgangspunkt ist der Bürgerplatz.

Dabei werden wir unter anderem folgende Orte aufsuchen:

- Bürgerstraße 15 (ehemalige Synagoge),

- Mainstraße/Ecke Schifferstraße (früher „Café Schlesinger“, der Komponist Jacques Offenbach besuchte in dem nicht mehr vorhandenen Haus mehrere Male seine Tante),

- den jüdischen Friedhof im Mainbogen.

Die Jüdische Gemeinde in Bürgel ist mehr als 100 Jahre älter als die Nachbargemeinde in Offenbach. Ende des 16. Jahrhunderts werden erstmals in Bürgel ansässige Juden erwähnt. Bis 1939 blieb die Gemeinde eigenständig. Die Nationalsozialisten vertrieben die meisten der 60 Juden, die noch zu Beginn der dreißiger Jahre in Bürgel lebten. 1942 wurden drei Juden in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, sechs weitere Juden in die Vernichtungslager nach Polen.

Eintrittspreis

kostenlos

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Bildnachweise