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Stadt Offenbach

Das Offenbach Archival Depot (OAD) - ein Stück vergessener Stadtgeschichte - Führung durch die Ausstellung, Rathaus - Jüdisches Offenbach gestern und

Veranstaltungsinformationen

In der Reihe "Jüdisches Offenbach gestern und heute" und in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Offenbach

Führung durch die Ausstellung !Restitution von NS- Raubgut durch das amerikanische Offenbach Archival Depot! im Rathaus Offenbach mit Gabriele Hauschke-Wicklaus.

Vor 80 Jahren wurde in Offenbach auf dem Gelände der ehemaligen I.G.-Farben am Main das Archival Depot mit Millionen von Büchern, Archivmaterialien und religiösen Gegenständen eingerichtet. Die amerikanische Militärregierung führte dort die umfangreichen Bestände zusammen, die die Nationalsozialisten ihren weltanschaulichen und politischen Gegnern im deutschen Reich und in den eroberten Gebieten in West- und Osteuropa geraubt hatten. Als „Antithesis“ zu den Beschlagnahmungen durch den Einsatzstab des Reichsleiters Rosenberg und anderer nationalsozialistischer Organisationen sollte das geraubte, jüdische Kulturgut den Eigentümern zurückgegeben werden.
Aus detaillierten, gut erhaltenen Dokumenten wird deutlich, mit welcher Akribie die amerikanische Militärbehörde die in Nazi-Verstecken aufgefundenen Materialien in Offenbach sammeln und sortieren ließ. Es ist für uns heute kaum verständlich, wie wenig Resonanz die beispiellose Restitutionsleistung der amerikanischen Militärregierung damals in der deutschen Öffentlichkeit gefunden hat.

Treffpunkt: Rathaus Offenbach, Zwischengeschoss.

Die Ausstellung mit Text- und Bildtafeln kann im Rathaus in der Zeit vom 09.03. bis 26.03.2026 von Montag bis Freitag tagsüber besichtigt werden.

Eintrittspreis

kostenlos

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