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Rund 125 Mädchen und Jungen der Kita Johannes-Morhart-Straße (16) sind jetzt mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in ein Interimsquartier in der Bettinastraße gewechselt. Im Hof der Schillerschule haben sie für etwa ein Jahr eine zweigeschossige Modulanlage bezogen, die das Stadtwerke-Unternehmen OPG dort im Auftrag der Stadt aufgestellt hat. In dieser Zeit wird die Kindertagesstätte im Nordend umfassend modernisiert. Erste nicht genehmigungspflichtige Arbeiten haben soeben begonnen.

Erste Feuchteschäden aufgetreten

Die 1985 errichtete Kita 16 ist in die Jahre gekommen. Der zweigeschossige, nicht unterkellerte Massivbau entspricht nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen frühkindlichen Bildungseinrichtung. Am Sockel und an der Fassade sowie auch im Innenbereich des Bestandsgebäudes sind bereits Feuchteschäden aufgetreten. Die Kita, in der fünf Gruppen mit bis zu 125 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren betreut werden, wird nun im Auftrag des Hochbaumanagements des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement von der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH umfassend modernisiert und energetisch wie technisch saniert.

Dazu zählt die Sanierung der Fassaden- und Dachflächenbekleidungen, der Austausch der Fenster, die Erneuerung der Wand-, Decken- und Bodenbeläge und die Verbesserung der Innenakustik sowie die Sanierung der sanitären Anlagen. Ebenfalls Schadstoffe, die ein Gutachter festgestellt hat, müssen entfernt und entsorgt werden. So wird der Eternit-Belag der Pultdächer durch eine gedämmte und mit Abdichtungsbahnen versehene Dachdeckung ersetzt.

Kindergarten
Kinder und Erzieherinnen und Erzieher freuen sich auf einen neuen Ort zum Spielen und Entdecken. © pixabay

Stadt investiert 2,55 Millionen Euro

Die Raumaufteilung wird weitestgehend beibehalten. Durch Abbruch- und Umbauarbeiten können jedoch Personalbereiche und Funktionsflächen bedarfsgerechter organisiert und dadurch auch zusätzliche Lagerflächen geschaffen werden.
Am äußeren Erscheinungsbild der Kindertagesstätte mit ihrer zweigeteilten Fassade wird sich wenig ändern. Die Klinkerfassade im Erdgeschoss bleibt erhalten. Hingegen werden die schadstoffbelasteten Fassadentafeln des Obergeschosses abgebrochen und durch eine gedämmte Putzfassade ersetzt.
Eine vollständige Barrierefreiheit des gesamten Gebäudes kann aufgrund der bestehenden baulichen Gegebenheiten und des zur Verfügung stehenden Budgets mit der Sanierung nicht erreicht werden. Wo möglich, werden jedoch Türbreiten vergrößert. Im Eingangsbereich wird ein Behinderten-WC eingerichtet.
Die Stadt Offenbach investiert in das Modernisierungsvorhaben 2,55 Millionen Euro. Für die Baumaßnahme sind Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes (KIP I) in Höhe von 2,05 Millionen Euro beantragt.

10.09.2019