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Für die geplante Erweiterung der Humboldtschule mit Projektkosten in Höhe von 4 Millionen Euro erhält die Stadt Offenbach eine finanzielle Förderung von Bund und Land in Höhe von 2,785 Millionen Euro. Im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms KIP II beteiligt sich das Land Hessen mit 696.500 Euro am Erweiterungsbau.

Geld von Land & Bund

Weitere rund 2,1 Millionen Euro steuert der Bund bei. In Anwesenheit von Bau- und Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß überreichte Staatssekretär Patrick Burghardt vom Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung heute den Zuwendungsbescheid.

„Mit ,KIP macht Schule‘ unterstützen wir gemeinsam mit dem Bund die kommunalen Schulträger in Hessen. Die Hessische Landesregierung greift den Schulträgern finanziell unter die Arme, damit diese moderne Schulgebäude bauen, bestehende sanieren oder in die Ausstattung investieren können“, sagte Staatssekretär Burghardt anlässlich der Bescheidübergabe. „Die Grundschüler und Lehrkräfte der Humboldtschule in Offenbach können sich bald über neue und moderne Betreuungs- und Funktionsräume freuen. Wir investieren, um das Lernen, Lehren und Leben an unseren Schulen weiter zu verbessern.“

Frühstmögliche Förderung für Kinder

Oberbürgermeister Schwenke dankte dem Land und dem Bund: „Wir freuen uns über die finanzielle Unterstützung“, sagte Schwenke. „Mit der geplanten Investition in die Humboldtschule kommen Stadt und Land gemeinsam ihrer Verantwortung nach, junge Menschen in ihrer Entwicklung frühestmöglich zu fördern.“

Zweigeschossiger Bau aus Holz

Paul-Gerhard Weiß erinnerte daran, dass die Stadt Offenbach seit vielen Jahren bereits einen dreistelligen Millionenbetrag in die Sanierung und Erweiterung der Offenbacher Schulen investiert hat. Wie er mitteilte, plant die Stadt nun für rund 4 Millionen Euro einen Erweiterungsbau an der vierzügigen Grundschule, die 1956 errichtet wurde. Das neue, zweigeschossige Gebäude, das voraussichtlich in Holzbauweise errichtet werden soll, wird drei im Jahr 1964 erstellte Pavillonbauten ersetzen, die nicht mehr sanierungsfähig sind.

„Mit dem Erweiterungsbau wird sich die Situation an der Schule deutlich verbessern“, so Weiß. „Dort werden im Erdgeschoss des Neubaus eine Cafeteria, eine Küche, und Sanitäranlagen und im Obergeschoss drei Betreuungsräume und ein Büro entstehen.“

Dank der Förderzusage von Land und Bund können nun unter Einbeziehung der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG) die konkreten Planungen für den Erweiterungsbau an der vierzügigen Grundschule aufgenommen werden. Der Abriss der Pavillons könnte in den Sommerferien 2021 erfolgen. Nach etwa einjähriger Bauzeit könnte das neue Schulgebäude zum Beginn des Schuljahres 2022/2023 in Betrieb genommen werden.

18.10.2019