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Luftaufnahme Kaiserlei
© Stadt Offenbach
Offenbach und Frankfurt stellen die Weichen für den Wirtschaftsstandort Kaiserlei: Gemeinsam erarbeiteten beide Kommunen die Fortschreibung des Rahmenplans für den Stadtteil links und rechts ihrer Grenze. Anlass dafür ist der bevorstehende Umbau des Kaiserleikreises – und für diese komplexe Erschließungsmaßnahme wurde die OPG mit der Projektsteuerung beauftragt.

Dessen Ertüchtigung einschließlich Umbau bzw. Neubau der weiterführenden Straßen haben die Stadt Offenbach, der Bund, das Land sowie die Stadt Frankfurt im Jahr 2012 beschlossen. Die zentrale Drehscheibe in Richtung Autobahnen und Flughafen wird in eine Doppelkreuzung umfunktioniert, um danach für zusätzliche Verkehre aus Richtung der neuen Honsellbrücke und der Europäischen Zentralbank gerüstet zu sein.

Baubeginn ist voraussichtlich noch 2015. Rund drei Jahre lang wird der Rückbau des Kaiserleikreisels dauern – „unter laufendem Verkehr“, wie es in der entsprechenden Vorlage heißt. Abschnittsweise und unter Einbeziehung von Verkehrsbetrieben, Polizei, Autobahnmeisterei und anderen wird aus dem Kreisel ein Verkehrssystem, das auf zwei Kreuzungen sowie dem Neu- beziehungsweise Umbau der weiterführenden Straßen Strahlenbergerstraße, Berliner Straße und Kaiserleipromenade basiert.

Planzeichnung des fortgeschriebenen Rahmenplanes Kaiserlei von 2013
Gestaltungsplan für den Kaiserleikreisel. © Stadt Offenbach, Quelle: raumwerk

Von und zu der Autobahn 661 werden neue Rampen errichtet, die in zwei getrennten ampelgesteuerten Kreuzungen an der Strahlenbergerstraße im Osten und Westen anschließen. Die Berliner Straße wird unter der Autobahn durchgeführt und geht dann in die bereits teilausgebaute Kaiserleipromenade über. Diese wird nach Westen hin bis zur Strahlenbergerstraße verlängert und vollständig ausgebaut.

Auch die Strahlenbergerstraße, die bereits zum Teil zwischen der Amsterdamer und Warschauer Straße umgebaut ist, wird zwischen der neuen Anschlussstelle an die Autobahn 661 und der Einmündung der verlängerten Kaiserleipromenade endgültig ausgebaut.

Durch den Wegfall des Kreisels und die Verlagerung von Fahrbahnen gewinnt Offenbach etwa zwei Hektar wertvolle Gewerbefläche hinzu. Der zentrale – und bald verkehrstechnisch noch besser angebundene - Standort hat bereits zahlreiche Firmen angelockt: Beispielsweise hat die Europazentrale des koreanischen Autoherstellers Hyundai am Kaiserlei ihren Sitz, hier finden sich die Zentrale der Siemens Power Generation, die Sparkassen-Informatik, Kumho-Tyres und einige mehr.