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Zwei Jahre diente die ehemalige Kinderklinik im Sana-Klinikum am Starkenburgring als Ausweichquartier für Offenbacher Kindertagesstätten, die kurzfristig saniert werden mussten.
Kinder in der Kita
Bürgermeister Peter Schneider (Dezernent für Jugend und Erziehung) und GBM-Betriebsleiterin Claudia Lisch bei einer Stippvisite der Kita 20 im Sana-Klinikum, Februar 2014. © Georg

Die Kita 20 und die Kita 18 fanden hier jeweils für acht bzw. 15 Monate einen Alternativstandort, den die GBM Service GmbH Offenbach kurzfristig mit allem was es für die Kinderbetreuung braucht, hergerichtet hatte. Für rund 250 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, ihre Familien und die Erzieher bedeutete diese Zwischenlösung eine große Erleichterung bei der Kinderbetreuung und der pädagogischen Arbeit. Nach dem Rückbau konnte die GBM nun dem Sana-Klinikum die Räumlichkeiten der ehemaligen Kinderklinik zurückgeben.

Bürgermeister Peter Schneider dankte in seiner Funktion als Dezernent für Jugend und Erziehung noch mal allen Beteiligten für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Bereitstellung des Ausweichquartiers:

„Die schnelle Bereitstellung des Ausweichquartiers in der ehemaligen Kinderklinik des Sana-Klinikums ist ein hervorragendes Beispiel, wie dank des Engagements aller Beteiligten in einer Notsituationen schnelle und gute Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden können. Das Sana-Klinikum Offenbach zeigte sich hier als verlässlicher Partner im Offenbacher Netzwerk. Nach Rückgabe der Räumlichkeiten möchte ich noch einmal der Geschäftsführung des Sana-Klinikums und der GBM für ihren Einsatz und diese einmalige Kooperation danken.“

Kita 20 zu Gast im Alternativquartier

Nach einem Wasserschaden in der Kita 20 Ende des Jahres 2013 wurde dank der Initiative der GBM und der guten Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung des Sana-Klinikums kurzfristig ein Alternativquartier in der ehemaligen Kinderklinik nahe ihres bisherigen Standorts Frühlingsaustraße gefunden und Kosten von rund 300.000 Euro für eine aufwändige Containerlösung am Heimatstandort eingespart werden. Binnen weniger Wochen hatte die GBM damals die Räumlichkeiten als Zwischenlösung für rund 30.000 Euro hergerichtet. Auf rund 600 Quadratmetern Grundfläche wurden zwischen Weihnachten und Anfang Januar 2014 Sicherheitsmaßnahmen für die Kinder wie Klemmschutz, Kinderschutzsicherung an Steckdosen und Verbrühschutz eingebaut, der Brandschutz überprüft und erweitert, neue Stromkreise verlegt und neue Leuchten installiert. Nach dem Umbau konnte die Kita 20 Ende Januar 2014 am Starkenburgring ihren Betrieb aufnehmen. Den Eltern blieben mit diesem Ausweichstandort weite Wege erspart; alle 125 Kitakinder waren weiterhin zusammen mit ihren Erzieherinnen unter einem Dach untergebracht und der pädagogischen Arbeit konnte – zwar mit kleinen Einschränkungen – aber gemeinsam nachgegangen werden.

Kita 18 profitiert von Kooperation

Mit der Kita 18 stand im Herbst 2015 ein zweiter Sanierungsfall an, der die Umquartierung von fünf Gruppen und mit insgesamt circa 125 Kindern verlangte. Auch hier bot sich die ehemalige Kinderklinik als ideales Ausweichquartier in gangbarer Nähe an. Auch wieder konnten Kosten von rund 430.000 Euro für eine Containerlösung am Heimatstandort eingespart werden. Nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten der Kita 18 organisierte die GBM im Januar 2016 einen raschen Umzug zurück in die Bismarckstraße 137.

Nach zwei Jahren Interimslösung lief nun die Zwischenmiete im Sana-Klinikum aus. Vor der Rückgabe des Ausweichquartiers nahm die GBM diverse Rückbaumaßnahmen in den Räumen vor. So wurde der Verbrühungsschutz an den Waschbecken abgebaut, zusätzliche Elektroinstallation wie Klingel, Küchenanschlüsse und Rettungswegeleuchten entfernt und die Anfahrschutze an den Wänden der ehemaligen Kinderklinik wieder eingebaut. Außerdem wurden alle Räume neu gestrichen und zu guter Letzt gereinigt und desinfiziert. Nach Abschluss dieser Arbeiten sind die Räume des Klinikums nun wieder in ihrem ursprünglichen Zustand.