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Mehr Transparenz bei den Belegungsplänen für die städtischen Sporthallen, eine Türklingel, die auch in der Halle zu hören ist, mehr Sauberkeit auch am Wochenende: Diese Themen gehörten zu den Punkten, die Vertreter Offenbacher Vereine jetzt mit der GBM-Geschäftsführung im Ostpol diskutierten.

Das Treffen zum Jahresende hatten Daniela Matha, Geschäftsführerin der GBM Service GmbH Offenbach, und Annette Schroeder-Rupp, Sprecherin der Geschäftsführung, den Vereinen im Frühjahr versprochen, als es wegen der Umstellung des Schließsystems in den Hallen Anlaufschwierigkeiten gegeben hatte. Auch Stadtrat Paul-Gerhard Weiß, der ehrenamtliche Stadtrat Dr. Felix Schwenke, zuständig für Kultur und Sport, und der Leiter des städtischen Sportmanagements, Manfred Ginder, waren gekommen.

Seit Januar sind nach 17 Uhr nicht mehr die Hausmeisterinnen und Hausmeister der GBM, sondern ein beauftragter Dienst für das Öffnen und Schließen der Sporthallen zuständig. Auf Wunsch bekommen aber auch Vereine Schlüssel zur Verfügung gestellt. In den vergangenen Monaten wurde am Schließsystem kaum noch Kritik bei der GBM laut. „Aber wir haben nicht den Einblick in die gesamten Abläufe des Tagesgeschäftes in allen von uns betreuten 25 allen“, sagt Geschäftsführerin Daniela Matha. „Deshalb wollten wir erneut mit den Vereinsvertretern ins Gespräch kommen.“

Neues Schließsystem: Noch nicht alle Abläufe eingespielt

Tatsächlich sind wohl noch nicht alle Abläufe eingespielt. Steht beispielsweise eine Mannschaft abends vor verschlossener Halle, sollte eigentlich laut Auftrag der Schließdienst spätestens nach 10 Minuten zur Stelle sein. Es könne aber bis zu einer Stunde dauern, berichteten einige der etwa 20 erschienenen Vereinsvertreter. Auch bei Punktspielen am Wochenende oder an Brückentagen klemmt es laut Vereinsvertretern noch.

Dass manche Hallentüren nach dem Aufschließen von außen nicht mehr zu öffnen sind, war ein weiteres Thema der Versammlung, zumal nicht immer Klingeln vorhanden, oder diese in der Halle selbst nicht zu hören sind. Daran werde bei der GBM bereits gearbeitet, eine Lösung für alle Hallen soll während eines gesonderten Termins in der ersten Jahreshälfte 2018 vorgestellt werden. Auch wenn dies aus dem Kreis der Zuhörer gefordert wurde, sollen die Hallentüren keinesfalls während des Trainings für Nachzügler unverschlossen bleiben. „Niemand hat dann die Kontrolle, wer in die Halle oder die Umkleidekabinen geht. Der Sicherheitsaspekt hat hier Vorrang.“

Lob für Vergabe von Hallenschlüsseln

Lob kam von den Besuchern dafür, dass die Hallenschlüssel nach Antrag prompt an die Vereine vergeben würden. Allerdings seien einige Hallen in jüngster Zeit nicht mehr so sauber wie früher. Die Intervalle seien die gleichen geblieben, allerdings sei man mit der Qualität der Leistung an einigen Stellen auch nicht zufrieden, bestätigte Matha. Es werde bereits nach einer Lösung gesucht. Schwierig wird es aber für die Gebäudemanager, wenn sie nur als Vertreter für die Vereine die Halle mieten, das Gebäude selbst, wie die August-Bebel-Schule oder die Beethovenschule aber nicht in ihrer Verantwortung liegen.

Und auch die zeitweiligen Heizungsausfälle in der einen oder anderen Halle waren Thema. Störungen würden rund um die Uhr automatisch bei der Gebäudeleitstelle in der GBM gemeldet und sofort bearbeitet, sagte Claudia Lisch, Betriebsleiterin der GBM Service GmbH. Aber nicht alle Gebäude seien auf dem neuesten technischen Stand und die Fehler nicht immer sofort zu finden.

Mehr Transparenz bei Erstellung von Belegungsplänen

Einem weiteren Wunsch der Vereine entsprechend kann sich die Geschäftsführung der GBM vorstellen, die Trainingszeiten künftig in Abstimmung mit dem Sportmanagement nach einem für jeden nachvollziehbaren Kriterienkatalog zu vergeben. Damit könnten die Belegungspläne transparenter werden. Weil es immer mehr Vereine und Abteilungen gibt und die Trainingszeiten entsprechend knapp sind, wird auf Vorschlag der Vereinsvertreter ebenfalls gemeinsam mit dem Sportmanagement geprüft, ob die Hallen künftig eine Stunde länger bis 23 Uhr geöffnet bleiben dürfen.

04.12.2017