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Container an der Schillerschule
Eine ähnliche Containeranlage stand bereits von 2015 bis 2017 an der gleichen Stelle: Damals war die Hafenschule bis zur Fertigstellung ihres Neubaus in Klassenraummodulen einquartiert. © SOH
Die Schillerschule bekommt neue „Untermieter“. Für die Dauer von rund eineinhalb Jahren werden im August 125 Jungen und Mädchen der Kita Johannes-Morhart-Straße (16) mit ihren Erzieherinnen und Erziehern interimsweise eine Modulanlage im nördlichen Teil des Schulhofs beziehen.
Der Umzug der fünf Kita-Gruppen in die Bettinastraße 110 ist erforderlich, um das zweigeschossige Bestandsgebäude der Kindertagesstätte für 2,55 Millionen Euro komplett modernisieren und energetisch wie technisch sanieren zu können. Das Kita-Grundstück im Nordend bietet zu wenig Platz für ein Ausweichquartier vor Ort, im laufendem Betrieb können die Arbeiten aber ebenfalls nicht erfolgen.

OPG stellt 46 Containermodule auf

Das Baufeld auf dem Grundstück der Schillerschule ist bereits vorbereitet. Die Gründungsarbeiten für die Raummodule aus Stahlblech hat die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH im Mai/Juni im Hof der Integrierten Gesamtschule (IGS) durchgeführt. Voraussichtlich nächste Woche wird das Immobilienunternehmen der Stadtwerke-Gruppe damit beginnen, im Auftrag des Hochbaumanagements des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement die insgesamt 46 Containermodule aufzustellen.

Anschlüsse für die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen sind noch vom „Vormieter“ vorhanden: Von 2015 bis 2017 hatte die Stadt Offenbach an derselben Stelle interimsweise die Hafenschule bis zur Fertigstellung ihres Neubaus in Klassenraummodulen einquartiert.

Teil der Modulanlage wird anschließend von der Schillerschule genutzt

Nun entsteht an der Bettinastraße erneut eine zweigeschossige Container-Anlage. Anders, als noch bei der Hafenschule, wird sie nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten in der Johannes-Morhart-Straße etwa Mitte 2020 nicht wieder komplett demontiert werden. Das Erdgeschoss der Modulanlage bleibt der Schillerschule dauerhaft zur eigenen Nutzung erhalten.

Die sechszügige IGS mit rund 950 Schülerinnen und Schülern benötigt zusätzliche Räume für Intensivklassen, Förderangebote im Rahmen der Inklusion, Differenzierungsunterricht in Kleingruppen sowie Beratungsangebote der Schulsozialarbeit.