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Nachdem es Anfang 2017 zu Anlaufschwierigkeiten bei der Turnhallenbelegung gekommen war, hatte die Geschäftsführung der GBM Service GmbH Offenbach aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe die Offenbacher Vereine Ende Februar zu einem Gespräch ins Bürgerhaus Rumpenheim eingeladen. Idee war, den Vereinen noch einmal das neue Hausmeisterkonzept vorzustellen, Schwierigkeiten in den Abläufen aufzunehmen und Fragen zu beantworten.
Treffen der Vereine zur Hallenbelegung, Februar 2017
Blick in den Veranstaltungsraum: Rund 40 Vertreter der Vereine kamen zum Treffen. © SOH

Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der 50 angeschriebenen Vereine waren gekommen. Neben den Geschäftsführerinnen Daniela Matha und Annette Schroeder-Rupp stand auch Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß in der Diskussionsrunde Rede und Antwort.

Zunächst erläuterten die Geschäftsführerinnen noch einmal die Aufgaben, die der GBM in Abstimmung mit dem Sportamt und dem Stadtschulamt als Dienstleister der Stadt zukommen. Gleichzeitig legten sie die Notwendigkeit zur Umsetzung des Hausmeisterkonzepts dar, das personalrechtliche Hintergründe hat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GBM eine geregelte Arbeitszeit und gleiches Einkommen garantiert. Die Inhalte des Konzepts wurden im Vorfeld nicht an die Vereine kommuniziert, da sich im täglichen Umgang eigentlich nichts ändern sollte. Anfang des Jahres waren jedoch unerwartete Schwierigkeiten in den Abläufen zu Tage getreten, für die die Geschäftsführung um Verständnis bat.

Zum 1. Januar 2017 hatte die GBM ein Konzept umgesetzt, das den Einsatz der 54 an Offenbach Schulen tätigen Hausmeisterinnen und Hausmeister neu regelt. Ziel ist es, einerseits allen Hausmeistern eine feste Kernarbeitszeit zu ermöglichen und andererseits über die Umverteilung von Tätigkeiten höhere Gehälter zahlen zu können. Außerdem wurden die Hausmeister von der Aufgabe entbunden, für sogenannte Fremdnutzer der Sporthallen, vorrangig Vereine, das Öffnen und Schließen der Räumlichkeiten zu übernehmen.

Die Verkehrssicherungspflicht bleibt bei der GBM, und das Unternehmen gewährleistet weiterhin die Öffnung und Schließung der Turnhallen. Um den Vereinen eine zusätzliche Flexibilität zu ermöglichen, können Vereine – wenn sie es wünschen – Schlüssel erhalten, die personalisiert für die jeweiligen Nutzungszeiten freigeschaltet sind. Haftungsrechtlich ändert sich in diesem Zusammenhang für die Vereine nichts.

Belegungspläne und FAQ-Katalog im Internet
Nach der Vorstellung des Konzepts blieb genügend Raum zur Diskussion von Problemen und Schwierigkeiten, aber auch um besondere Bedürfnisse der Vereine aufzunehmen. Dabei traten vor allem Fragen zur Turnhallenbelegung und zur Handhabe des Hallennutzungsbuchs zu Tage. Grundsätzlich ist die GBM hinsichtlich der Belegung der Turnhallen an die Vorgaben der Schulen gebunden: Den Schulen stehen die Turnhallen vorrangig zur Verfügung. Die späten Nachmittagsstunden bis 22 Uhr werden dann in Abstimmung mit dem Sportamt an die Vereine vergeben. Die Pläne werden zweimal im Jahr - zur Sommersaison im April und zur Wintersaison im Oktober - neu aufgesetzt und den Vereinen mitgeteilt.

Das Hallennutzungsbuch dient der GBM zur Feststellung und zeitnahen Beseitigung von Mängeln. Die Vereine sind vertraglich verpflichtet, festgestellte Schäden unmittelbar nach der Belegungszeit in das Hallennutzungsbuch einzutragen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Hausmeister eine schnelle Schadensbehebung in die Wege leiten kann.

Darüber hinaus konnte die GBM aus der Diskussion etliche Anregungen mitnehmen, auf die sie zeitnah mit neuen Angeboten reagiert: So wird auf den Internetseiten der GBM ein FAQ-Katalog hinterlegt, der spezielle Fragen zum Hausmeisterkonzept, Schließdiensten und Schlüsselbesitz erläutert. Außerdem sind hier ab sofort die Belegungspläne der Turnhallen abrufbar. Und schlussendlich bietet die GBM ab Herbst 2017 ein regelmäßiges Treffen an, bei dem es einen Austausch zu allen Fragen zwischen den Vereinen und der GBM gehen soll.