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Eduard Kositza ist einer der 85 Offenbacher Patinnen und Paten, die unter der Schirmherrschaft des Projekts „Besser leben in Offenbach“ einen ehrenamtlichen Beitrag für die Stadt leisten. Er betreut den Spielplatz in der Elsa-Brändström-Straße im ländlichen Rumpenheim, der sich nur wenige Schritte von seinem Eigenheim befindet.

Als Vater von zwei Kindern und Opa mit acht Enkeln zieht es ihn seit Jahrzehnten hierher. Kositza selbst nennt den Spielplatz sein persönliches Eldorado. Seine Töchter haben hier ihre ersten Klettererfahrungen am Klettergerüst gemacht und jetzt werden regelmäßig die Enkel beim Schaukeln angeschoben oder zur Rutsche begleitet. Als Vater und auch als Opa war und ist es ihm wichtig, dass der Spielplatz ordentlich ist. Von nächtlichen Aktivitäten liegengebliebene Pizzaverpackungen, Flaschen und Zigarettenkippen waren ihm schon immer ein Dorn im Auge. Darum wurde er selbst aktiv, griff zur Papierzange und Müllsack und räumte kurzerhand die nächtlichen Überreste weg.

Was vor etwa 30 Jahren begann, setzt sich bis heute fort. Seit 2008 betreut Eduard Kositza offiziell als Pate den Spielplatz. Mittlerweile gehört der tägliche Besuch des Spielplatzes zu einem festen Tagesritual. Er schaut nach dem Rechten, entfernt liegengebliebenen Müll, räumt Hundehaufen weg. Im Herbst greift er auch einmal zum Rechen und befreit den Bürgersteig von Laub. Unlängst entdeckte er Schmierereien auf Spielgeräten und Bänken. Er rief bei Sabine Süßmann, Projektleiterin von „Besser leben in Offenbach“ an und meldete die Beschädigung. Sie organisierte die Graffitibeseitigung über die ESO Stadtservice GmbH. Binnen weniger Tage wurden die hässlichen Zeichen entfernt.

Der Spielplatz in der Elsa-Brändström-Straße ist gut besucht. Auch im herbstlichen Grau kommen Eltern mit ihren Kindern gern hierher, um eine Runde zu schaukeln oder das Klettergerüst zu besteigen. Das freut auch Eduard Kositza. Eigentlich ist es der schönste Dank, den Familien mit Kindern ihm für seinen Einsatz machen können.

Patenschaftsprojekt
Immer mehr Offenbacher Bürgerinnen und Bürger ergreifen die Initiative und setzen sich unter dem Dach des Projekts „Besser leben in Offenbach“ als Patinnen und Paten für mehr Ordnung und Sauberkeit in ihrem unmittelbaren Umfeld ein. Das Patenschaftsprojekt wurde 2007 mit dem Start des Projekts „Besser leben in Offenbach“ ins Leben gerufen. Seitdem steigt die Zahl der ehrenamtlichen Helfer stetig. Mittlerweile sind rund 85 Helferinnen und Helfer im gesamten Stadtgebiet aktiv. Die Möglichkeiten für den ehrenamtlichen Einsatz sind vielfältig: Sie reichen von der Beseitigung von Kleinabfällen, der Patenschaft für das Streichholzkarlchen am Wilhelmsplatz bis hin zur Bepflanzung von Grünflächen vor der Haustür und der Pflege von Gräbern auf dem alten Friedhof. Bei Fragen zu Patenschaftsmöglichkeiten im Stadtgebiet wenden Sie sich an Sabine Süßmann unter der Telefonnummer 069 / 840004 – 156.

Besser Leben in Offenbach
Das stadtkonzernweite Projekt „Besser leben in Offenbach“ läuft bereits seit Herbst 2007. Seit 1. August 2013 ist das Projekt bei der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach mbH angesiedelt. „Für eine gemeinsame Aufwertung des Stadtgebiets bündeln Stadtverwaltung und Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe ihre Aktivitäten in Offenbach. Bei einer Vielzahl der Projekte beteiligen sich Offenbacher Bürgerinnen und Bürger aktiv an den Aktionen und tragen damit zur Stadtaufwertung bei, ohne dass es die städtischen Finanzen belastet. Dafür gilt allen Patinnen und Paten mein Dank!“, so Ordnungsdezernent Dr. Felix Schwenke. Bis heute haben sich die Teilnehmenden in fünf Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend und Lauterborn und dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Bürgerengagement eingesetzt.

Kontakt
Sabine Süßmann
„Besser leben in Offenbach“
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach
Jacques-Offenbach-Straße 22
63069 Offenbach am Main
Telefon: 069 84 00 04-156
Email: Suessmanngbo-ofde