Magistrat, Stadtwerke und Aufsichtsräte stellen Geschäftsführung im Geschäftsfeld Immobilien neu auf
27.08.2026 – Die Stadt Offenbach am Main, vertreten durch den Magistrat, in ihrer Eigenschaft als Gesellschafterin der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH sowie die zuständigen Aufsichtsräte der Immobilien-Gesellschaften der Stadtwerke, OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH, GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH und GBM Service GmbH, stellen die Weichen für eine Neuaufstellung der Geschäftsführung im Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke Offenbach.
In diesem Zusammenhang hat der Magistrat Boris Kupke in der Magistratssitzung am 26. August 2026 als Geschäftsführer der Gesellschaften OPG, GBO und GBM vorzeitig abberufen.
Im Zuge der hierdurch erforderlichen Neubesetzung sollen zum 1. Oktober 2026 neue Geschäftsführungen für die GBO, die OPG und die GBM bestellt werden. Hierüber entscheiden die Aufsichtsräte der betroffenen Immobilien-Gesellschaften und abschließend der Magistrat in den kommenden Wochen.
Die Abberufung ist das Ergebnis einer intensiven Analyse und wurde zwischen Magistrat und der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH abgestimmt. „Ich danke Herrn Kupke für seine Arbeit für unsere Gesellschaften und wünsche ihm alle Gute für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg“, sagt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke.
Für den Magistrat geht damit der Blick nach vorne. Die Anforderung an die jetzt neu aufzustellende Geschäftsführung sei eindeutig: „Wir brauchen Führungspersönlichkeiten, die Entscheidungsfreude und Teamplay gleichermaßen leisten können. Jede und jeder soll Teil des lösungsorientiert und pragmatisch arbeitenden Teams der Amtsleitungen und Geschäftsführungen aus Stadtverwaltung und Stadtkonzern sein“, so OB Schwenke.
Kosten im Griff zu halten ist eine übergreifende Kernaufgabe im Immobilienbereich. Die GBO soll zudem bezahlbaren Wohnraum schaffen, die GBM die Gebäude und Sportanlagen der Stadt in guter Servicequalität pflegen und die OPG ihre Projekte soweit als möglich auch im Zeitplan halten. „Das sind alles durchaus Aufgaben, an denen auch die Privatwirtschaft bisweilen scheitert. Unsere Erwartungshaltung als Politik ist, dass unseren Gesellschaften dies dennoch möglichst gut gelingt“, so OB Schwenke. „Parallel dazu muss auch die Digitalisierung aller Gesellschaften – mit den zwei Zielen Kostenoptimierung und Serviceoptimierung für die Bürgerinnen und Bürger – weiter vorangetrieben werden“, sagt Schwenke weiter.
Bei der Neubesetzung wollen Magistrat, Stadtwerke und Aufsichtsgremien in den eigenen Reihen schauen, ob geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen. Damit soll vorhandene fachliche Erfahrung, Kenntnis der Unternehmensgruppe und Vertrautheit mit den kommunalen Strukturen sowie der Kultur des Umgangs im Haus gezielt genutzt werden.