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Die Lufthansa-Tochtergesellschaft LSG Sky Chefs hat im Februar den ersten elektrisch betriebenen Catering-Hubwagen am Frankfurter Flughafen in den operativen Betrieb übernommen. Der sogenannte "eLift" ist Teil des Projetks E-PORT AN, das alle Maßnahmen vereint, die zu einer Reduktion von Emissionen im Bodenverkehr am Flughafen Frankfurt führen. Die Geschäftsstelle Elektromobilität - Projektleitstelle Bundesprojekte mit Sitz bei den Stadtwerken Offenbach begleitete das Projekt, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wurde, von Beginn an.

Pilotprojekt erfolgreich durchgeführt

Auf den ersten Blick ist der rein elektrisch angetriebene Catering-Hubwagen des Flughafen-Caterers LSG Sky Chefs nur durch seine grüne Stoßstange von seinen weiteren 150 Kollegen mit Dieselantrieb zu unterscheiden. Auch seine Funktion unterscheidet sich nicht vom herkömmlichen Catering-Hubwagen: Alles, was für die Bewirtung der Passagiere an Bord nötig ist, wird an das Flugzeug gebracht und auf die Höhe der Flugzeugtüren gehievt. Der voll elektrifizierte eCatering-Hubwagen kann bis zu zehn Tonnen Material mehr als acht Meter hochheben. Doch im Pilotfahrzeug stecken fünf Jahre Entwicklungsarbeit mit wissenschaftlicher Begleitforschung, deren Ergebnisse im Juni in einem Abschlussbericht veröffentlicht werden.

Umfangreiches Elektrifizierungskonzept

Zu den Komponenten, die im Rahmen der Entwicklung des eLift elektrifiziert wurden, gehört neben dem eigentlichen Antrieb auch die Hebeeinrichtung für den Kofferaufbau. Denn weder beim Fahren über das Vorfeld noch beim Heben der Last sollen Abgase ausgestoßen werden. Hinzu kommt, dass die Hebereinrichtung mechanisch und energetisch vom LKW getrennt wurde, um eine autarke Stromversorgung des Hubwagens sicherzustellen.
eLift
Der elektrisch betriebene Catering-Hubwagen auf dem Vorfeld. © LSG Sky Chefs