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Elektromobilität ist nicht nur der Austausch von Fahrzeugen mit anderem Antrieb. Neben dem Aufbau von Ladeinfrastruktur müssen ganzheitliche Konzepte für den Einsatz und Nutzen erarbeitet werden. Was es dazu braucht und welche lokalen Hürden dabei zu überwinden sind, diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Projektleitertreffens mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern von über 30 hessischen Projekten zur Elektromobilität in Offenbach.
Die aktuellen Auseinandersetzungen um Luftreinhaltung und Dieselfahrverbote treiben die Auseinandersetzung mit dem Thema Elektromobilität zwingend im Ballungsraum voran. Zunehmend gewinnt die Elektromobilität jedoch auch im ländlichen Bereich an Bedeutung. So ist hessenweit eine Vielzahl an Projekten mit der umweltfreundlichen Mobilität der Zukunft befasst. Bei diesen Projekten werden verschiedenste Ansätze in den Bereichen Car-Sharing, Busflotten-Elektrifizierung, Logistik oder Ladeinfrastruktur verfolgt.

Projektleitstelle organisiert regelmäßige Treffen

Die Geschäftsstelle Elektromobilität – Projektleitstelle Bundesprojekte der Offenbacher Stadtwerke-Gruppe organisiert in Kooperation mit der Geschäftsstelle Elektromobilität bei der Hessen Agentur regelmäßig Treffen, bei denen hessenweit jedes im Bereich der Elektromobilität von Bund und Land  gefördertes Projekt über ihren jeweiligen Entwicklungsstand berichtet und auf Probleme, Bedürfnisse und Erfolge hinweist.

Diese Treffen werden als Plattform, genutzt, um gewonnene Erkenntnisse  zur Elektromobilität in allen Bereichen des Alltags weiter voranzutreiben, Fahrzeuge einzusetzen, Infrastruktur aufzubauen, Mobilitätskonzepte zu implementieren und - ganz wichtig - die Nutzer für die neu geschaffenen Angebote zu begeistern.

Austausch-Bedarf über Ladeinfrastruktur

Aber auch technische Aspekte werden diskutiert. So gab es beim Treffen in Offenbach zum Beispiel im Bereich der Ladeinfrastruktur großen Bedarf an Austausch und Abstimmung. Hinsichtlich Standortwahl, Leistung und Kosten sowie Steuerung, Bedarfsermittlung, Tarifgestaltung und wirtschaftlichem Betrieb verfolgen die Projektpartner unterschiedliche Konzepte je nach regionalem Fokus.

In Offenbach wurde dabei klar: Einen „Königsweg“ zur Etablierung der Elektromobilität gibt es nicht, wohl aber sehr gute Beispiele, an denen sich Andere orientieren können. Die Einführung des Elektroantriebs im Mobilitätsalltag ist mehr als der Austausch von Fahrzeugen, sondern erfordert eine grundsätzliche Umstellung, für die es auf lokaler Ebene oft noch großer Überzeugungsarbeit bedarf, um alle Akteure und Entscheidungsträger mit ins Boot zu nehmen.  

17.12.2018