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Am Steuer des E-Smarts: Die 17-jährige Tochter von Christine Baldus.
© SOH
Im Rahmen des Projekts eMiO – Elektromobilität in Offenbach haben Andreas und Christine Baldus vom Reinigungsservice Baldus aus Offenbach-Bürgel einen „Smart ed Cabrio“ von den Stadtwerken gemietet. Das Elektroauto nutzt das Unternehmerpaar vornehmlich als Dienstfahrzeug. Aber auch die 17-jährige Tochter, die gerade den Führerschein erworben hat, setzt sich im sogenannten begleiteten Fahren ans Steuer des elektrischen Smart.

Wie lange nutzen Sie das Elektroauto für Ihr Unternehmen schon und für welche Strecken?

Wir fahren den elektrischen Smart seit Oktober 2015 und nutzen ihn hauptsächlich für Fahrten zur Akquise und Kundenbetreuung in der Region. Auch zu unseren Stammkunden zwischen Offenbach und Frankfurt fahren wir ausschließlich mit dem Elektroauto.

Fahren Sie darüber hinaus auch noch einen Diesel oder einen Benziner?

Zusätzlich zum elektrischen Smart fahren wir privat und geschäftlich noch zwei Pkw mit herkömmlichem Antrieb und können die verschiedenen Technologien darum mittlerweile gut vergleichen.

Welche Erfahrungen macht Ihre 17-jährige Tochter mit dem kleinen Elektroflitzer, den sie derzeit als Fahranfängerin nutzt?

Sie fährt unseren eMiO-Flitzer sehr gerne. In der Innenstadt von Offenbach hat sie damit nie ein Parkplatzproblem und muss dank E-Kennzeichen auch keine Parkgebühren zahlen. Da sie ja meistens in Offenbach und Frankfurt mit uns unterwegs ist, ist die Reichweite des E-Smarts kein Thema. Und weil sie als Auszubildende nicht zur Zapfsäule muss, freut sie sich auch über die geringen Kosten im Vergleich zur Tankfüllung Benzin oder Diesel. Dank der Erfahrung mit dem Elektroauto hat sich unsere Tochter jetzt als erstes eigenes Fahrzeug sogar einen Elektroroller bestellt!

Wie reagieren andere Fahrer auf das auffällig gestaltete E-Auto?

Als wir das Elektroauto ganz frisch bekommen hatten, haben uns sehr häufig Fußgänger und andere Autofahrer an der Ampel angesprochen. Und auch heute noch werden wir oft gefragt, wie es sich mit einem Elektroauto fährt, wie weit wir mit einer Batterieladung kommen oder wo wir das Auto laden. Auch im stehenden Verkehr beobachten wir immer wieder Leute, die dem kleinen Flitzer neugierig nachschauen.

Wie hatten Sie Ihr Elektrofahrzeug auf den Winter vorbereitet?

So wie jedes Auto haben wir unseren Smart ed mit Winterreifen und neuen Scheibenwischern wetterfest gemacht. Auch die im Service-Parket der Stadtwerke enthaltene Inspektion wurde im Herbst schon gemacht. Wir sind bisher noch in keinem Winter liegengeblieben.

Würden Sie sich heute auch privat ein E-Auto anschaffen?

Auf den Geschmack sind wir dank eMiO in jedem Fall gekommen. Wir finden es toll, auf diese Weise ein Stück weit zum Klimaschutz beitragen zu können. Privat würden wir uns, ehrlich gesagt, zur Zeit kein Elektroauto anschaffen. Da wir auch längere Strecken fahren, zum Beispiel auf einer Urlaubsreise, befürchten wir tatsächlich eine zu geringe Reichweite beziehungsweise ein zu dünnes Netz an Ladestationen. Als Geschäftswagen für die Firma sind wir jedoch absolut überzeugt vom Elektroflitzer und überlegen auch schon, den Smart über die Laufzeit des Projekts hinaus zu behalten!