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GTS an der eMobil-Station
GTS-Schüler informieren sich zu eMobil © SOH
Im Rahmen einer Projektwoche besuchten 21 Auszubildende und Schüler der Gewerblich-Technischen Schulen (GTS) Offenbachs mit ihren Lehrern die eMobil-Station am Offenbacher Marktplatz. Dort gaben Jens Battenfeld, Projektmanager Elektromobilität bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und André Budinger von den Offenbacher Verkehrs-Betrieben eine Einführung in die innovative Technik sowie deren Einsatz im öffentlichen Bereich.

Offenbach als e-mobiler Hotspot

Gemeinsam mit dem Rhein-Main Verkehrsverbund errichtet das Offenbacher Nahverkehrsunternehmen aus dem Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe derzeit insgesamt drei eMobil-Stationen. Weitere drei Stationen sind in Planung. Im Rahmen der Begrüßung erläuterte Jens Battenfeld einige grundsätzliche Rahmenbedingungen und Zusammenhänge der Elektromobilität – auch und vor allem im Offenbacher Kontext. Erstaunt reagierten die Schülerinnen und Schüler auf die Vielzahl der elektromobilen Projekte, die beispielsweise von der Projektleitstelle Elektromobilität Modellregion Rhein-Main durchgeführt werden und auch überregionale Aufmerksamkeit erlangten.

Auszubildende interessiert an neuen Technologien

Beim Blick unter die Motorhaube des Car-Sharing-Elektrofahrzeugs vom Modell VW e-up! wies André Budinger, Fachkraft für Elektroantriebe beim Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe, die Schülerinnen und Schüler in die Technik der E-Autos ein. Dabei standen vor allem ganz praktische Fragen auf dem Programm: Wie weit kommt das E-Autos mit einer Ladung und welche Höchstgeschwindigkeit kann erreicht werden? Wo befindet sich der Schalter, mit dem der Elektromotor im Falle eines Unfalls stromlos geschaltet werden kann? Welche Qualifizierungen muss man als Kfz-Techniker absolvieren, wenn man E-Autos reparieren möchte.

"Die neuen Antriebstechniken - ob bei Elektro- oder Wasserstoffauto - haben mittlerweile einen festen Platz in der Ausbildung für die Kfz-Berufe bekommen. Sei es im Rahmen von Lehrplänen, in einer Projektwoche oder in der Abschlussprüfung", sagt Michael Dylong, Lehrer an der Gewerblich-Technischen Schule. Schon seit mehreren Jahren besuchen Vertreter der GTS die eMobil-Station.

Gelungenes Beispiel für die Integration von E-Mobiltät in den Nahverkehr

Weiter ging es mit Jens Battenfeld, Projektmanager im Bereich Elektromobilität bei der Stadtwerke-Unternehmensgruppe, der den Schülerinnen und Schülern das Konzept von eMobil erklärte und sie zum Probefahren der Pedelecs aus dem Sharing-System einlud. Hier konnten sich die angehenden Kfz-Mechaniker, Mechatroniker oder Technischen Zeichner von der Alltagstauglichkeit des Pedelec-Sharings und dem Fahrspaß der brandneu angeschafften Räder überzeugen. "Seit das eMobil-Angebot im Juni 2017 zu einem Netz mit drei Standorten ausgebaut wurde, können noch mehr Nutzer zum Umstieg auf die emmissionsfreien Fahrzeuge bewegt werden", ist Jens Battenfeld überzeugt. Gerade für junge Menschen, die kein eigenes Auto besitzen, sind Sharing-Angebote eine echte Alternative für urbane Mobilität - da waren sich auch die Schülerinnen und Schüler an der eMobil-Station einig!

28.06.2017