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eSchlepper der Lufthansa
© Lufthansa
Am Flughafen Frankfurt hat die Lufthansa einen zweiten eSchlepper in Betrieb genommen. Das Fahrzeug bringt Großflugzeuge rein elektrisch zu ihren Parkpositionen, in die Werft oder ans Gate.

Bereits seit 2016 ist in Frankfurt bei der Lufthansa-Tochter LEOS, Expertin für  Bodenverkehrsdienste an den deutschen Großflughäfen, der weltweit erste eSchlepper im Einsatz. Er sorgt für umweltschonende Wartungs- und Positionierungsschlepps sowie Pushbacks großer Passagierflugzeuge.

Verstärkung erhält er jetzt durch einen weiteren, von der schwedischen Firma Kalmar Motor AB entwickelten, 700 kW starken eSchlepper, der Flugzeuge bis zu einem maximalen Startgewicht von 600 Tonnen bewegen kann. Das entspricht dem 15-fachen seines Eigengewichts.

Projekt innerhalb der Initiative E-PORT AN

Mit dem Einsatz des eSchleppers lassen sich laut Lufthansa bis zu 75 Prozent der Emissionen im Vergleich zu einem konventionellen, dieselbetriebenen Flugzeugschlepper einsparen. Auch der Geräuschpegel des eSchleppers ist deutlich geringer.

Der eSchlepper ist ein Projekt innerhalb der Initiative E-PORT AN am Flughafen Frankfurt. Sie verfolgt das Ziel, einzelne Fahrzeugtypen auf dem Vorfeld sukzessive auf elektromobile Antriebstechniken umzurüsten. Partner der Initiative sind neben der Lufthansa Group die Fraport AG, das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die Investitionen der Partner in Höhe von mehreren Millionen Euro in diese zukunftsweisenden Elektromobilitätsprojekte.