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Wer heute elektromobil unterwegs ist, gehört zu den Pionieren.
In der Theorie sind bereits viele von der Elektromobilität überzeugt. Doch was sagen die Anwender im "Praxis-Test"?

Auf dieser Seite haben wir für Sie Stimmen eingefangen.
Das Team der regionalen Projektleitstelle
© Bernd Georg

Experten

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„Elektromobilität ist nicht nur eine wichtige Zukunftstechnologie für Deutschland, sie bietet auch die große Chance, Lärm- und CO2-Emmissionen in unseren Innenstädten zu mindern. Das Projekt eMiO in Offenbach zeigt uns eindrucksvoll, dass Elektrofahrzeuge sowohl in Flottenanwendungen als auch in Sharing-Angeboten eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative sind. Das Bundesverkehrsministerium hat die Entwicklung der batterieelektrischen Mobilität in der Modellregion Rhein-Main in den letzten Jahren mit mehr als 23 Millionen Euro unterstützt. Ich bin zuversichtlich, dass das vorbildliche Engagement der Partner hier vor Ort die Elektromobilität weiter voranbringen wird.“

Oberbürgermeister Horst Schneider:

„Mit eMiO haben wir in Offenbach gezeigt, dass Elektromobilität auch im betrieblichen Alltag gut funktioniert, ob in der großen Unternehmensflotte, als Firmenwagen in kleineren Betrieben oder wie in meinem Fall – in der Stadtverwaltung. Damit gehen wir mit gutem Beispiel voran, leisten mit der Förderung dieser Zukunftstechnologie einen Beitrag zum kommunalen Klimaschutzmanagement und tragen überdies zum Imagewandel Offenbachs bei.“

Bürgermeister und Mobilitätsdezernent Peter Schneider:

„Wir begreifen die innovative, umweltfreundliche Fahrzeugtechnik als Bestandteil einer nachhaltigen, klimafreundlichen Stadt- und Verkehrsentwicklung. Elektromobilität ist deshalb fester Bestandteil unseres Luftreinhalteplans und Klimaschutzkonzeptes und ist ebenfalls in unseren Nahverkehrsplan integriert. Für die Stadt Offenbach und die SOH ist das Projekt eMiO ein weiterer Baustein ihres vielfältigen Engagements, ein Engagement, das mit den grün-weißen Fahrzeugen auf den Straßen Offenbachs mittlerweile deutlich sichtbar geworden ist.“

Anja Georgi, Leiterin der Projektleitstelle Modellregion Elektromobilität Rhein-Main und Geschäftsführerin Mobilität

„Im Rahmen der Modellregion wird daran gearbeitet, Elektrofahrzeuge in die Alltagsmobilität zu integrieren. Das Projekt eMiO ist hier ein gutes Beispiel, es zeigt, wie bei Unternehmen und Institutionen ein erhöhtes Bewusstsein für die umweltfreundliche Fahrzeugtechnik geschaffen werden kann. Auch die SOH selbst und ihre Tochtergesellschaften gehen hier mit gutem Beispiel voran und nutzen eMiO-Fahrzeuge, etwa als Botenfahrzeuge und nicht zu vergessen unsere Dezernenten!"

Pioniere

Caritas-Verband

„Unsere Pflegekraft fährt in Obertshausen und Mühlheim mit dem Elektroauto zu Terminen. Bei einer Tagesstrecke von zehn bis 15 Kilometern reicht eine Batterieladung für die gesamte Arbeitswoche“, sagt Fachbereichsleiter Michael Büttner. „Unsere anfänglichen Bedenken sind ausgeräumt. Wir sind sehr zufrieden, der Einsatz im Alltag ist völlig problemlos."

Regina Roppenecker (Redwell)

„Für uns war es die absolut richtige Entscheidung, eMiO-Pionier zu werden. Die umweltfreundliche Antriebstechnik passt gut zu unseren emissionsfreien Heizungen. Mit der Reichweite unseres Fahrzeugs gab es noch nie Probleme und das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich unschlagbar. Wir werden auf jeden Fall dabei bleiben und Elektromobilität weiter fördern."

Frank Tyron, Bereichsleiter Projektrealisierung der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH

„Wir setzen unseren Elektro-Smart als Poolfahrzeug ein. Das Fahrzeug ist wendig, hat eine gute Beschleunigung und seine Reichweite reicht uns vollkommen aus. Nur bei längeren Strecken überlegt man sich schon mal, ob man wirklich alle Aggregate einschalten sollte. Als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (SOH) können wir die Ladestation der SOH mitbenutzen, das ist natürlich total komfortabel. Den Einsatz von Elektromobilität im betrieblichen Alltag können wir nur weiter empfehlen. Für die OPG ist das nicht nur ein Imagegewinn und ein Beitrag zur Luftreinhaltung, es passt auch gut zur Aufgabenstellung unseres Unternehmens, die Stadt Offenbach zukunftsfähig zu gestalten.“

Dr. Lothar Weiler und Gerhard May, Rechtsanwälte der Haack Partnerschaftsgesellschaft mbB in Offenbach

„Wir fahren jetzt seit zwei Jahren ein Elektro-Smart-Cabrio und nutzen das Auto für den Botendienst, aber auch für Fahrten zu Gerichtsterminen. Das funktioniert völlig problemlos und ist natürlich vor allem im Sommer sehr angenehm. Unser kleines Elektrofahrzeug ist jedem großen Geschäftswagen überlegen, weil es in fast jede Parklücke hinein passt. Wir schätzen auch den niedrigen Energieverbrauch unseres Elektrofahrzeugs. Der Einsatz als Kanzlei-Fahrzeug ist nicht nur ein Beitrag für die Umwelt, sondern bedeutet für uns auch Werbung und einen Imagegewinn. Wir werden oft auf unser Elektroauto angesprochen.“

Dominik Mangelmann, selbstständiger Bauingenieur in Offenbach

„Ich erledige alle meine Dienstfahrten zum Kunden oder zur Baustelle mit meinem eMiO-Auto. Das klappt ganz hervorragend. Man muss eben wissen, wofür man das Fahrzeug einsetzen will. Mein eGolf ist ein absolut zuverlässiges Auto. Ich lade es etwa jeden zweiten oder dritten Tag über die Haussteckdose auf. Im betrieblichen Einsatz werde ich oft auf das Fahrzeug angesprochen. Elektrisch mobil zu sein unterstreicht meine Bemühungen um nachhaltiges Bauen und Energieeinsparung. Wahrscheinlich habe ich das einzige VW-Modell, bei dem die Abgaswerte stimmen.“

Elke Hertsch, Mitarbeiterin der Donner Blitzschutz GmbH in Offenbach

„Wir sind jetzt drei Jahre beim eMiO-Projekt dabei und zählen somit zu den Pionieren der ersten Stunde. Leider gab es schon nach zwei Wochen Probleme mit unserem Mitsubishi i-MiEV der ersten Generation. Der komplette Batteriesatz musste gewechselt werden. Und als das nichts half, eine Woche darauf auch noch ein Relais. Seither funktioniert unser eMiO-Auto aber ohne Probleme. Das Fahrzeug ist vielfältig im Einsatz. Wir nutzen es für Fahrten zu den Kunden in Stadt und Kreis Offenbach. Bis nach Heusenstamm klappt das ohne Schwierigkeiten. Langen jedoch ist schon weiter entfernt. Vor allem im Winter, wenn Heizung und Lüftung in Betrieb sind, verringert sich die Reichweite auf nur noch 70 Kilometer. Man muss den Einsatz des Autos also schon gut planen. Spontane Fahrten sind schwierig. Doch in der Stadt ist es toll, mit dem Mitsubishi unterwegs zu sein. Unsere Monteure werden häufig auf das Elektroauto angesprochen. Elektrisch mobil zu sein, bedeutet für unser Unternehmen ganz klar einen Imagegewinn. Den Mitsubishi würden wir allerdings nur weiterempfehlen, wenn der Hersteller die Reichweite verbessert.“

Pablo Gonzales, Geschäftsführer und Inhaber der Antec Antennentechnik GmbH in Offenbach

„Wir setzen zwei Mitsubishi i-MieEV ein. Unsere Disponenten sind damit zu den Kunden unterwegs, um Angebote zu erstellen. Wir sind sehr zufrieden mit den Fahrzeugen. Für planbare Kurzfahrten sind sie gut geeignet, so dass wir den betrieblichen Einsatz durchaus weiterempfehlen können. Allerdings muss man genau wissen, wofür man die Elektroautos nutzt. Vor allem im Winter sind unsere Mitarbeiter wegen der dann nur noch geringen Reichweite der Fahrzeuge eingeschränkt. Insgesamt ist eMiO für uns ein gutes Projekt gewesen. Wir haben etwas für den Klimaschutz in Offenbach getan und gleichzeitig das Prestige unseres Unternehmens erhöht. Wir können uns vorstellen, auch nach dem Ende von eMiO weiterhin Elektrofahrzeuge in unserem Betrieb einzusetzen. Laden können wir sie mit Strom aus einer Photovoltaik-Anlage, die wir auf unserem Hallendach installiert haben.“

Thomas Böhme, ehem. Geschäftsführer Fischer Stahlbau GmbH in Offenbach

„Fischer Stahlbau ist mit einem Elektro-Smart seit dem Projektstart von eMiO 2013 dabei und hat durchweg positive Erfahrungen gemacht. Das E-Auto ist sehr agil im Fahrverhalten. Die Mitarbeiter sind gerne damit zu den Baustellen oder zu den Kunden unterwegs. Reichweite und Zuverlässigkeit sind kein Problem. Das eMiO-Fahrzeug lässt sich gut für einschätzbare Einsätze nutzen. Und eben mal kurz nach Frankfurt: Da ist die Parkplatzsuche mit dem kleinen Smart sehr angenehm. Über Nacht wird das Auto an der firmeneigenen Ladestation aufgeladen. Das reicht für den nächsten Tagesbedarf. Rein wirtschaftlich betrachtet ergibt sich aus dem Einsatz des Elektroautos keine große Einsparung. Doch CO2-neutral unterwegs zu sein, entlastet nicht nur die Umwelt, sondern bedeutet auch einen großen Imagegewinn. Das passt auch hervorragend zur Firmenphilosophie. Nachhaltigkeit ist eine wichtige Säule davon. Nachhaltiges Bauen bedeutet unsere Zukunft. Und dieses Thema möchte Fischer Stahlbau auch übergeordnet behandeln. Deshalb setzt das Unternehmen im Betrieb auch ein Elektroauto ein und kann dies anderen Unternehmen auf jeden Fall weiter empfehlen.“

Andrea Günther, Öffentlichkeitsarbeit Stadtwerke Dreieich

„Wir haben 2015 im Rahmen des eMiO-Projektes von der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe einen Mitsubishi MEV gemietet und das Elektroauto der Stadt Dreieich als Poolfahrzeug für Dienstfahrten im Bereich der städtischen Immobilien zur Verfügung gestellt. Der Einsatz des eMiO-Fahrzeuges passt gut zu den klimafreundlichen Projekten der Stadtwerke wie auch zum integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Dreieich. Wir werden viel auf das Fahrzeug angesprochen. Für uns bedeutet das auf jeden Fall einen Imagegewinn. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es schon gefahren und sind beeindruckt gewesen. Da ist der Blinker lauter als das Fahrgeräusch. Die Reichweite ist schon ein Thema. Doch wenn man die Einsätze gut plant, stellt das Elektroauto eine gute Alternative dar. Für den städtischen Bereich eignet es sich optimal. Sofern es die betrieblichen Abläufe zulassen, können wir den Einsatz von Elektromobilität in Fahrzeugflotten deshalb nur empfehlen.“