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Bepflanzung auf dem Dach des Lichtpols aus insektenfreundlichen Stauden
Auf dem Dach des Lichtpols wurden Stauden gepflanzt, die Nahrung für Insekten bieten. © SOH
Wenn einem die Feuerwehr aufs Dach steigt, sorgt das meist zu Recht für erhöhten Puls bei den Hausbesitzern. Doch der Einsatz, bei dem im Frühjahr aus vollem Rohr Wasser auf den Lichtpol prasselte, war von der GBO Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach mbH aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke geplant, ausdrücklich erwünscht und wurde entsprechend ruhig begleitet.
Die Feuerwehr flutet das Dach des Lichtpols
Um zu überprüfen, ob das Dach des Lichtpols dicht ist, hat die Feuerwehr die Fläche geflutet. © SOH

„Wir haben mit der Offenbacher Berufsfeuerwehr ausgemacht, dass sie im Rahmen einer Übung das gerade neu abgedichtete Dach des Lichtpols flutet, um zu überprüfen, dass wirklich kein Tropfen durchdringt“, sagt Annette Schroeder-Rupp, Geschäftsführerin der GBO.

Viele tausend Liter Wasser standen 72 Stunden lang auf dem abends beleuchteten Gebäude an der Hermann-Steinhäuser-Straße, wo mehrere Jahre lang auf der Dachterrasse das Anblasen der Adventszeit mit vielen Gästen zelebriert wurde. Anschließend wurde die Fläche an mehreren Stellen geöffnet, um zu überprüfen, ob alle Schichten des Dachaufbaus trocken sind. Dann stand fest: Das Dach hält dicht und kann bepflanzt werden.

Bepflanzung mit insektenfreundlichen Stauden

Die Pflanzen sind jetzt auf gut 560 Quadratmetern des insgesamt 720 Quadratmeter großen Flachdachs in das Substrat eingebracht: Viele insektenfreundliche Stauden stehen auf der nicht zugänglichen Fläche.

„Die Begrünung soll nicht nur Bienen und anderen Insekten Nahrung bieten, sondern auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich die Fläche im dicht bebauten Mathildenviertel nicht zu sehr im Sommer aufheizt“, sagt Annette Schroeder-Rupp.

01. Oktober 2020

Bepflanzung auf dem Dach des Lichtpols aus insektenfreundlichen Stauden SOH
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