GBO plant 40 neue Wohnungen an zwei Standorten
30.01.2026 – Eine umfangreiche Liste mit Neubauvorhaben steht im Wirtschaftsplan der Stadtwerke-Tochter GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach. Die ersten beiden Projekte sollen noch in diesem Jahr begonnen werden: Für einen Neubau in Nachverdichtung in der Liebigstraße und zwei auf einem Grundstück liegende Neubauten an der Dr. Rosa-Goldschmidt-Straße hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft jetzt eine Fördermittelzusage des Landes Hessen erhalten.
„Das ist eine gute Nachricht für Offenbach“, sagt Stadtkämmerer und GBO-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Wilhelm. „Die beiden Neubauvorhaben sind die ersten Projekte aus dem 150 Millionen Euro Investitionsvolumen umfassenden Wirtschaftsplan der GBO für die kommenden fünf Jahre, die in die Umsetzung gehen. Knapp 40 neue geförderte Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen werden allein an diesen beiden Standorten entstehen.“
In der Liebigstraße ist auf einem GBO-eigenen Grundstück in Nachverdichtung zwischen drei Bestandshäusern ein Neubau geplant, der – sofern die entsprechende Genehmigung erteilt wird – auf fünf Geschossen rund 15 Wohnungen bietet. Dafür sind 3, 6 Millionen Euro Fördermittel reserviert. An der Dr. Rosa-Goldschmidt-Straße sollen auf einem Grundstück zwei neue Gebäude gebaut werden, in denen je nach Zuschnitt rund 24 Wohnungen liegen werden. Für dieses Bauvorhaben sind Fördermittel in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro reserviert.
Beide Gebäude sollen in mit vorgefertigten Holzhybrid-Modulen gebaut werden. Häuser in dieser Bauweise hat die GBO schon in der Taunusstraße, der Brandenburger Straße und im Franz-Liszt-Quartier errichtet. Sie haben nicht nur den Vorteil, mit dem nachwachsenden Baustoff Holz, der für ein sehr angenehmes Raumklima sorgt, gebaut zu sein – die Bauzeit ist auch deutlich kürzer als bei herkömmlicher Bauweise. Dies ist gerade für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Bestandshäusern in der Liebigstraße von Bedeutung. Etwa zwei Jahre wird die Umsetzung der beiden Bauprojekte dauern. Die Bauausführung selbst ist mit nur neun Monaten veranschlagt. Dank der modularen Bauteile muss auf der Baustelle selbst deutlich weniger Material gelagert werden, es gibt weniger Baulärm, weniger Dreck, weniger An- und Abfahrten von Baufahrzeugen
Boris Kupke und René Weber, beide Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter GBO, zeigten sich erfreut, dass es für beide Bauprojekte eine Mittelzusage gibt. „Erst durch solche Zusagen wird der Bau neuer Wohnungen überhaupt erst möglich. Und auch mit dieser finanziellen Unterstützung können wir dies nur umsetzen, weil die Grundstücke der GBO gehören und damit der Kaufpreis entfällt.“
Die GBO hatte gemeinsam mit Stadtkämmerer Martin Wilhelm im Dezember 2025 ihren 150 Millionen Euro umfassenden Wirtschaftsplan öffentlich vorgestellt. Dieses Geld soll in den kommenden fünf Jahren in den Bau neuer Wohnungen sowie in energetische Sanierungen und Bestandsmodernisierungen fließen.
