Beste Voraussetzung für Streaming und Homeoffice: GBO schließt Vereinbarung zum Glasfaser-Ausbau
11.12.2025 – Wenn in einer Wohnung ein Familienmitglied regelmäßig im Homeoffice arbeitet, während ein anderes Serien streamt, ist nicht nur für den Familienfrieden ein schnelles und stabiles Internet mit hoher Übertragungsrate notwendig. Die Stadtwerke-Tochter GBO Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach hat jetzt für ihre Mieterinnen und Mieter gemeinsam mit der Baugenossenschaft Odenwaldring eG mit der Firma Rehnig BAK Glasfaser GmbH eine Vereinbarung zum Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur innerhalb der gesellschaftseigenen Wohnanlagen abgeschlossen.
„Nicht nur Unternehmen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger in Offenbach profitieren von einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur oder sind sogar für Beruf oder Ehrenamt darauf angewiesen“, sagt Stadtkämmerer und zuständiger Dezernent Martin Wilhelm. „Es ist gut, dass die GBO jetzt für die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 5000 Wohnungen in Offenbach die Voraussetzungen schafft, ihre Häuser für die steigenden digitalen Anforderungen auszurüsten.“
„Die Vereinbarung mit der Rehnig BAK Glasfaser GmbH lässt allen unseren Mieterinnen und Mietern die Freiheit, sich ihren Netzbetreiber frei zu wählen“, ergänzt René Weber, einer der beiden GBO-Geschäftsführer. Ob eine Liegenschaft in Offenbach einen Glasfaseranschluss erhält oder ob ein Ausbau geplant ist, lässt sich über die Online-Portale der zuständigen Netzbetreiber prüfen. Dort haben alle Mieterinnen und Mieter – unabhängig von ihrer Wohnungsbaugesellschaft – die Möglichkeit, ihr Interesse an einem Glasfaseranschluss zu hinterlegen. Dies kann den weiteren Ausbau positiv beeinflussen. Die Firma Rehnig selbst ist kein Glasfaseranbieter.
Telekommunikations-Anbieter nicht im Auftrag der GBO unterwegs
„Derzeit gehen verstärkt Anbieter von Telekommunikationsunternehmen durch unsere Liegenschaften, unterbreiten den Mieterinnen und Mietern Angebote und behaupten, sie würden im Auftrag der GBO kommen“ sagt Renè Weber weiter. „Wir betonen ausdrücklich, dass dies nicht der Fall ist. Sollte jemand behaupten, er komme in unserem Auftrag, bitten wir unsere Mieterinnen und Mieter, dies an uns zurückzumelden.“
Verkabelung beginnt erst, wenn Hausanschluss liegt
Haben die Mieterinnen oder Mieter einen Netzbetreiber beauftragt, wird dieser den Glasfaser-Hausanschluss im Keller des jeweiligen Gebäudes installieren. Über die dann anstehenden Arbeiten wird rechtzeitig und umfassend informiert.
Erst wenn der Hausanschluss liegt, wird die Firma Rehnig BAK Glasfaser GmbH das Gebäude verkabeln. Das heißt, ausschließlich sie verlegt die Glasfaserkabel vom Hausanschluss im Keller bis in die einzelnen Wohnungen. Damit möchte die GBO sicherstellen, dass die Arbeiten zentral und koordiniert erfolgen und nicht mehrere Unternehmen in die Anlage eingreifen.
Die GBO weist auch darauf hin, dass das bestehende Kabelnetz von den Glasfaserarbeiten unberührt bleibt. Mieterinnen und Mieter der GBO können weiterhin wie gewohnt Fernsehen und Internet über das Kabelnetz nutzen. Es besteht keine Verpflichtung, einen Glasfasertarif abzuschließen.
