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Für die Mieterinnen und Mieter in 22 Häusern in Waldhof entlang der Straßen Buchenweg und Am Mittelsee wird sich der Wohnwert erhöhen. Hier setzt die Vermieterin, die GBO Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach mbH der Stadtwerke Offenbach, ihre seit 2006 laufende energetische Sanierung des Bestandes fort.

Geplant ist, bis zum Jahr 2023 in drei Bauabschnitten insgesamt gut 1400 Fenster und Balkontüren in 240 Wohnungen auszutauschen. „Die GBO mit ihrem Bestand von rund 5000 Wohnungen trägt mit ihrem Sanierungsprogramm zum Luftreinhalteplan der Stadt Offenbach bei“, sagt Stadtkämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Wilhelm. „Auch der geplante Austausch der Fenster ist wegen der Größe der Wohnanlage ein weiterer Baustein, um im Stadtgebiet CO² einzusparen.“

„Wir werden mit dieser Modernisierung den aktuellen Ansprüchen an zeitgemäße Wohnungen gerecht und tragen auch dazu bei, dass unsere Mieterinnen und Mieter nachhaltig Energie einsparen“, sagt Daniela Matha, Geschäftsführerin der GBO. Nicht nur der Heizbedarf in den 1981 gebauten Wohnungen wird nach dem Austausch geringer, es wird auch ruhiger: „In den Häusern sind aktuell noch Holzfenster mit Doppelverglasung eingebaut“, sagt Fee Kison, Teamleiterin im Mieterservice der GBO, „jetzt erhalten unsere Mieterinnen und Mieter neue Kunststofffenster der Schallschutzklasse 3 mit Dreifachverglasung.“ Die Fassaden der Häuser wurden bereits 2006 gedämmt und gestrichen.

Wohnanlage in Waldhof bekommt neue Fenster.
1400 Fenster und Balkontüren sollen bis 2023 in drei Bauabschnitten in der Wohnanlage getauscht werden. © SOH

Die Vorarbeiten für den ersten Bauabschnitt haben bereits begonnen, von August an werden bis voraussichtlich Oktober in den ersten 68 Wohnungen rund 400 Fenster und Balkontüren getauscht. Die Modernisierung wird teilweise mit Fördermitteln der KfW-Bank gezahlt: Sie übernimmt  20 Prozent der Gesamtkosten von voraussichtlich rund 1,4 Millionen Euro.  Voraussetzung für diese Förderung ist, dass die Isolation erheblich verbessert wird und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG 20) entspricht. „Nach dem Austausch verbessert sich die Wärmeeffizienz an den Fensterflächen um rund 65 Prozent. Damit haben die Mieterinnen und Mieter mehr Wohnqualität“, erklärt Angelika Breyer, Bautechnikerin und Sachbearbeiterin im Mieterservice.

Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden bereits im Vorfeld über die anstehenden Arbeiten schriftlich informiert. Gleichzeitig wurden sie darauf hingewiesen, dass nach Ende dieser Wertverbesserung  unter Berücksichtigung gesetzlicher Grundlagen im öffentlich geförderten Wohnungsbau die Mieten angepasst werden. Maximal 55 Cent sind dann pro Quadratmeter mehr zu bezahlen. Gleichzeitig wird der Verbrauch beim Heizen durch die effizientere Verglasung sinken. Aktuell beträgt die Kaltmiete im Schnitt 6,18 Euro, so dass auch nach dem Fensteraustausch der Quadratmeterpreis unter 7 Euro liegt.

3. August 2021