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Undichtigkeiten an der Warmwasserleitung haben zu erheblichen Feuchteschäden über mehrere Etagen mit durchnässten Wänden und Decken und leichter Schimmelbildung im städtischen Frauenhaus geführt und die Arbeit dort beeinträchtigt. Die Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach (GBO), zu deren Liegenschaften der mehrgeschossige Altbau gehört, spricht von einer schwierigen Ortung der Leckagen und einer aufwändigen Sanierung. Die Arbeiten sollen bis Mitte Januar abgeschlossen sein.
Wie die GBO berichtet, ging die erste Schadensmeldung bereits Mitte September bei ihr ein. Das Immobilienunternehmen der Stadtwerke beauftragte daraufhin umgehend ein Fachunternehmen mit der Ortungssuche der Leckage. Wie sich herausstellte und auch gutachterlich bestätigt wurde, waren die Schäden auf Undichtigkeiten in Form von Rohrbruch und Lochfraß in der Zirkulationsleitung der Warmwasserversorgung auf gleich mehreren Etagen im Bereich der Duschbäder zurückzuführen.

Austausch der Warm- und Kaltwasserleitung im ganzen Gebäude

Da zur Ortung der Leckagen der Versorgungsschacht ohnehin über alle fünf Etagen geöffnet werden musste, ließ die GBO gleich die komplette Warm- und Kaltwasserleitung vom Dachgeschoss bis in den Keller austauschen. Darüber hinaus beauftragte sie die Sanierung der Bäder und ließ in diesem Zuge ein Duschbad zu einem Bad mit Wanne umbauen.

Nachdem Ende Oktober, Anfang November erneut Nässe in Teilen von Mauerwerk und Decken festgestellt wurde, ließ die städtische Baugesellschaft erneut nach der Ursache forschen. Eine weitere Leckage konnte jedoch ausgeschlossen werden. Das Wasser stammte noch von dem Erstschaden und hatte sich im Schacht und in den Decken ausgebreitet.

20-prozentige Mietminderung für die Dauer der Schadensbehebung

Frauenhaus und GBO verständigten sich auf eine 20-prozentige Mietminderung für die Dauer der Schadensbehebung. Die GBO bot zudem an, Bewohnerinnen des Hauses, deren Zimmer durch die Feuchteschäden beeinträchtigt waren, zeitweilig eine Ersatzunterkunft zur Verfügung zu stellen. Die Belastung durch Schimmelsporen ist auf Initiative des Frauenhauses und auf Kosten der GBO gutachterlich untersucht worden. Das Ergebnis liegt noch nicht vor.

Seit Anfang Dezember laufen die Trocknungsarbeiten in dem Gebäude. Bis Mitte Januar sollen alle Arbeiten, auch die Malerarbeiten, abgeschlossen sein. Die GBO dankt dem Frauenhaus für die gute Kooperation in dieser für alle Beteiligten unangenehmen Angelegenheit.        

13. Dezember 2020