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Menschen ein Zuhause geben, das ist die Aufgabe von Immobilienkaufleuten. Bei der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH Offenbach (GBO) lernen Auszubildende das Berufsbild in seiner ganzen Breite kennen.

Wer seine Ausbildung bei der GBO absolviert, lernt, wie man mit Interessenten verhandelt, worauf beim Abschluss von Mietverträgen zu achten ist und wie man Beschwerden managt. Daneben schließt das Berufsbild auch technische Aspekte ein: Wie ist ein Bebauungsplan zu interpretieren und wie bereitet man die Ausschreibung einer Baumaßnahme vor.

Anforderungsprofil
Mittlere Reife oder Abitur mit guten Noten in Mathe und Deutsch. EDV-Kenntnisse sind von Vorteil. Ein Einstellungstest ist bei der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach (GBO) nicht erforderlich, die Bewerber sollten im persönlichen Gespräch allerdings Aufgeschlossenheit im Umgang mit Menschen zeigen.

Ausbildungsdauer
3 Jahre. Bei einem Notendurchschnitt von besser als 2,5 ist eine Verkürzung auf 2 1/2 Jahre möglich.

Ausbildungsverlauf
Die Ausbildung erfolgt im dualen System, dass heißt, die Auszubildenden lernen den theoretischen Stoff in der Hans-Böckler-Berufsschule in Frankfurt am Main. Der Unterricht findet im Wechsel ein- oder zweimal wöchentlich statt. Die praktischen Kenntnisse werden im Betrieb vermittelt. Die GBO bietet ihren Auszubildenden die Teilnahme an externen Schulungen an. Zur Prüfungsvorbereitung findet ein einwöchiger Lehrgang statt, angeboten vom Verband der südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Im Betrieb durchlaufen die Auszubildenden verschiedene Abteilungen. Stationen sind unter anderem der Empfang, die Hausverwaltung, die Finanzbuchhaltung, die technische Abteilung sowie die Abteilung Verwaltung für Dritte. Zu den Berufsschulfächern zählen neben Buchführung und Wirtschaftskunde auch Mietrecht und Grundstücksverkehr. Vermittelt werden außerdem Kenntnisse in Bauvorbereitung und –abwicklung.

Prüfungen
Nach der Hälfte der Ausbildung findet eine Zwischenprüfung statt. Sie gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand des Auszubildenden und weist auf eventuelle Ausbildungslücken hin. Am Ende der Ausbildung ist eine schriftliche und mündliche Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abzulegen.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Immobilienkaufleute können sich weiterbilden zum geprüften Immobilienfachwirt (IHK).