Auf dem Rundgang erfahren Sie einiges über die Planungen des Areals, über bereits realisierte Abschnitte und Objekte sowie noch in Umsetzung befindliche Projekte. Die Führung startet an der Hafentreppe und führt zunächst zum Blauen Kran, einem ehemaligen Industriekran, der seit 2017 zu einem begehbaren Kunstwerk mit Aussichtsplattform, mit einem fantastischen Blick auf die Skyline von Frankfurt, wurde. Von hier aus geht es über den Gutschepark zur Marina und zum Hafengarten, der zum Vorzeige Objekt des Urban-Gardenings wurde. Weiter führt der Weg, vorbei an der Alten Hafenmeister zum Denkmalgeschützten Hafenkran, der bis heute seine Arbeit verrichtet.
Zurück am Main geht es vorbei am Rockywood, einem Holzhybridbau, über die Walter-Spiller Brücke auf die Hafeninsel mit seinen bereits realisierten Bauprojekten: z. B. Aparthotel - Rioca Hafeninsel Posto 8, Mainzeile Offenbach, Hafeninsel Mitte, Hafengold und vielen mehr. Dort begegnet uns sogar eine tierische Wohngemeinschaft. Zum Ende der kommen wir wieder in Richtung Hafenplatz mit weiteren spannenden Bauten, wie den Hafenarkaden, dem Quartierzentrum, LUV & LEE oder dem i Live.
Termine 2026
28.02.2026 14:30 Uhr
11.04.2026 14:00 Uhr
10.07.2026 16:00 Uhr
04.10.2026 14:00 Uhr
22.11.2026 14:00 Uhr
Anmeldung erforderlich unter infoartefire-stadtfuehrungende
Preis pro Person: 14€
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn an der Hafentreppe am Hafenplatz, 63067 Offenbach
Endpunkt: Hafenplatz
Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Ja, bis auf den Blauen Kran, dieser ist nicht barrierefrei zu besteigen.
Mindestalter: keine Altersbegrenzung
Die Siedlungsgeschichte und Entwicklung der Stadt Offenbach ist von jeher eng mit dem Main verbunden. So wurde auf dem Gebiet des Hafens 1902 bereits ein Einbaum aus der Jungsteinzeit gefunden.
Waren es noch zu Goethes Zeiten die Marktschiffe, die Güter und Personen von Offenbach nach Frankfurt und umgekehrt brachten, kam im 19. Jahrhundert die Dampfschifffahrt hinzu. Der Main wurde kanalisiert und Brücken wurden gebaut. Der Main brachte jedoch nicht nur zahlreiche Waren in die Stadt, sondern auch immer wieder kehrende, teils verheerende Hochwasser. So begannen ab 1902 umfangreiche Arbeiten an einem sicheren Hafen für die Schiffe bei Hochwasser.
Nach dem 2ten Weltkrieg spielte neben den Gütern Kohle, Holz und Baustoffe vor allem Mineralöl eine wichtige Rolle. So wurde die Hafeninsel zur Ölinsel. Das Aus für den Industriehafen kam Ende der 90er Jahre.
Mit der Nutzungsänderung Ende der 1990er wurde 2000 die Mainviertel GmbH & Co. KG zu Entwicklung der 26 Hektar großen Fläche vom Industriehafen zu einem neuen Stadtteil.
Im Laufe der Jahre entstand hier ein Mikrokosmos mit Kitas, Schulen, Sportstätten, Wohnungen, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätzen und Grünalgen direkt am Wasser. Es ist für jeden etwas dabei, ganz gleich ob Sie einfach nur verweilen oder sich aktiv am oder im Main betätigen möchten
